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Master live

Fazit Bachelor und Master

Es wird Zeit, ein Fazit zu ziehen. Drei Jahre Bachelor- und zwei Jahre Masterstudium liegen nun hinter mir. Generell würde ich sagen, dass es eine tolle Zeit war und meine Studienwahl richtig war. Im Bachelor habe ich wissenschaftlich gearbeitet und viel fremde Kulturen, Ethnologie, Kunst, Medien, Philosophie und Literatur gelernt. Gegen Ende des Bachelorstudiums merkte ich, dass ich mir über meine Berufswahl klar werden muss.

Was ich im ersten Semester noch am wenigsten mochte – Medienwissenschaft – wählte ich schließlich als Master. Warum? Klar, Ethnologie war spannend und all die fremden und vergessenen Völker faszinierten mich, aber ich dachte, dass es in diesem Berufsfeld schwer sein würde, einen Job zu finden. Also entschied ich mich für die Medienwissenschaft, mit der man auch Inhalte wie Ethnologie aufarbeiten und kommunizieren kann. Auch meine Bachelorarbeit habe ich in einem Feld geschrieben, das ich im Studium zwar kaum kennenlernte, mich aber sehr interessierte: die Unternehmenskommunikation. Ohne jegliches Vorwissen analysierte ich sprachliche Mittel und kommunikative Strategien in den Aktionärsbriefen der erfolgreichsten Unternehmen an der Börse.

Mein Masterstudium in der Medienwissenschaft war im Gegensatz zum Bachelorstudium viel praktischer ausgelegt. Ich schrieb nur eine Hausarbeit und eine Klausur und drehte stattdessen einige Filme und produzierte Radiobeiträge. Da ich mich nun voll auf die Masterarbeit konzentrieren möchte, verabschiede ich mich in eine Blog-Pause. Ich werde im Herbst wieder da sein, um euch zu berichten, wie es verlaufen ist und wie ich meinen Weg in den Beruf finde.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Mar 1, 2016
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Mar 1, 2016

Master live

Masterarbeit

Bald ist es so weit: Ich fange an, meine Masterarbeit zu schreiben und danach mein Studium beenden. Da ich langsam wirklich keine Lust mehr auf rein wissenschaftliches Arbeiten habe, freue ich mich umso mehr, die Arbeit in einem Unternehmen schreiben zu dürfen. Die Hälfte wird aus einem wissenschaftlichen Theorieteil bestehen und die andere aus purer Empirie – das heißt, ich forsche und sammle selbst Daten, die ich dann vor dem theoretischen Hintergrund auswerte. Ich werde das Intranet des Unternehmens untersuchen und verbesserungswürdige Punkte aufzeigen. Mehr darf ich darüber aber nicht sagen, da meine Arbeit mit einer Sperrklausel versehen wird, schließlich werde ich mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen. Nur meine Vorgesetzten und Auftraggeber im Unternehmen sowie mein betreuender Professor dürfen die Arbeit einsehen. Normalerweise werden wissenschaftliche Arbeiten anderen Studierenden zur Verfügung gestellt, damit sie sich daran orientieren oder daraus lernen können – bei meiner Arbeit wird das nicht möglich sein. Ich persönlich bin jedoch froh, dass ich etwas erarbeite, was wirklich gebraucht wird und nicht nur im Regal der Unibibliothek verschwindet.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2016
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Feb 23, 2016

Master live

Tapetenwechsel

Früher habe ich nie verstanden, wieso alle unbedingt weg wollen. Weg von zu Hause, weg von ihren Freunden, weg von all dem, was sie kennen und was sie die letzten Jahre lang geprägt und ausgemacht hat. Heute ist das anders. So sehr ich mein Leben in Göttingen auch liebe, glaube ich dennoch, manchmal braucht man einfach eine Auszeit.

Nachdem ich das erste meiner beiden Praktika im Dezember beendet habe, genoß ich meine freien Tage gerade umso mehr. Außerdem war es ja nicht so, als hätte ich nichts zu tun gehabt. Ich traf mich in der Uni mit Freunden, arbeitete an meinem Praktikumsbericht und auch fürs Schreiben wollte ich mir endlich mal wieder ganz viel Zeit nehmen. Von mir hätte das ewig so weitergehen können. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass in nicht allzu ferner Zukunft mein zeitweiser Umzug nach München ansteht, und diese Gewissheit erfüllt mich mit Nervosität, aber auch gleichzeitig mit Vorfreude.

Diesmal werde ich zwar ein bisschen Geld durch meine Arbeit dazuverdienen, für ein WG-Zimmer würde dies aber trotzdem nie und nimmer reichen. Ein ähnliches Zimmer wie meines in Göttingen würde dort locker 100 bis 200 Euro mehr im Monat kosten. Ich habe echt keine Ahnung, wie das überhaupt jemand bezahlen soll. Zwar ist Göttingen auch nicht gerade günstig, was das Wohnen betrifft, und auch hier herrscht regelmäßig zu Semesterbeginn akute Wohnungsnot.

Umso glücklicher bin ich, in den acht Wochen meines Praktikums bei meiner Tante unterkommen zu können. Das Viertel, in dem sie wohnt, ist mir gut bekannt, bis zum Marienplatz sind es nur fünfzehn Minuten zu Fuß und auch bis zu meinem Arbeitsplatz brauche ich mit Bus und Bahn nur eine knappe halbe Stunde. Was das betrifft, könnte es für mich also nicht besser laufen. Jetzt muss ich nur noch die Sache mit dem Heimweh in den Griff bekommen. Denn so sehr ich mich auch auf diese neue Erfahrung freue, weit weg von all den festgefahrenen Gewohnheiten, weiß ich jetzt schon, dass ich mein Zuhause sehr vermissen werde – meine Freunde, die Gespräche und die entspannten Kaffeekränzchen.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Feb 10, 2016
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Feb 10, 2016