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Medizin studieren

Regenzeit in Münster

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

15.11.2013

Auch die Psychologie-Klausur stellte sich im Nachhinein als reine Wissensüberprüfung heraus. Das Ziel war wohl hauptsächlich, sämtliche Studenten per Prüfung auf den Kurs, der momentan läuft, vorzubereiten. Entsprechend gering war auch die Durchfallrate von sage und schreibe null Prozent. So macht es Spaß, Klausuren zu schreiben!

Was hingegen nicht so sonderlich viel Spaß macht, ist das Wetter. Seit zwei Wochen sind die Temperaturen so was von im Keller, dass man schon fast Schnee befürchten möchte. Und da Münster leider eine der regenreichsten Städte Deutschlands ist, bleibt es nicht aus, bei fünf Grad Außentemperatur durch den Regen in die Uni zu fahren! Da kommt man dann an, bis auf die Knochen durchnässt und zitternd wie Espenlaub, nur um die nächsten sechs Stunden in klatschnassen, kalten Klamotten durch die Gegend zu laufen.

Zur nervigen Wettersituation kommt der doch etwas anstrengende Psychologie-Kurs. Der ist an sich zwar schon interessant und inhaltlich wichtig, allerdings finde ich es sehr fraglich, ob es sinnvoll ist, einem Zweitsemester beizubringen, wie korrekte Arzt-Patienten-Kommunikation funktioniert. Schließlich dauert es noch mindestens fünf Jahre, bis wir tatsächlich Patienten gegenüberstehen.

Und so sitzt man dann im Institut für medizinische Psychologie abends um 18 Uhr und hofft eigentlich nur, dass die Regenpause doch noch bis 18:30 Uhr anhält, sodass wenigstens der Heimweg erträglicher wird.

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