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Medizin studieren

Startschwierigkeiten

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

16.01.2014

Nachdem die erste große Prüfungsphase abgeschlossen ist, hat sich die Stimmung in meinem Semester deutlich verändert. Ich würde sie in Richtung „keine-Lust-auf-irgendwas-außer-chillen-und-feiern“ einordnen. Fatal, wenn man bedenkt dass auch der Situs des Menschen, also die Lageverhältnisse der inneren Organe, gespickt ist mit anatomischen Details, die irgendwann in den Schädel reinmüssen. Abgesehen von der, dank Präp-Kurs omnipräsenten Anatomie darf man auch die leicht stiefmütterlich behandelte Biochemie nicht komplett aus den Augen verlieren: Zum Auswendiglernen kommt hier ein kleiner Verständnis-Teil hinzu. Gut, wirklich viel zu verstehen gibt es auch hier nicht, aber im Vergleich zu Anatomie kommt einem das schon beinahe mathematisch vor.

Es empfiehlt sich also, direkt weiter zu lernen und keine Pause zu machen, schließlich hat das Biochemie-Lehrbuch 400 Seiten. Klingt alles super vernünftig, oder?

Hat leider einen Haken: Die oben erwähnte „Null-Bock-Stimmung“ hebelt sämtliche guten Vorsätze aus, sodass wir alle zwar unglaublich viel Spaß haben, aber auch Angst, dass sich das süße Nichtstun rächt.

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