interaktiv

Medizin studieren

Stippvisite im Labor

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

08.03.2017

Wegen meines Progress Reports habe ich wenig im Labor gearbeitet und bin in meiner Forschung nicht weiter gekommen. Daher war es mein vorrangiges Ziel, anschließend wieder alle Energie in das Vorantreiben meiner Experimente zu stecken. Ich machte mich daran, jede Menge Experimente zu planen, alles in die Wege zu leiten und freute mich richtig darauf, Ergebnisse zu erzielen; auch deshalb, weil die letzten Experimente ganz gut gelaufen waren und – nach Monaten teils ziemlich frustrierender Arbeit – eine schöne Tendenz erkennen ließen.
Aber dann fiel mir siedend heiß wieder ein, dass mir noch eine recht große Klausur bevorstand. Im Sommersemester 2016 hatte ich aus Zeitmangel das erste Mal in sieben Semestern beschlossen, eine Klausur zu schieben. Nicht, weil ich Angst hatte, nicht zu bestehen. Doch ich hatte mir in den Kopf gesetzt, dass ich – wenn dann – vernünftig für so wichtige Fächer wie Gastroenterologie, Nephrologie und Endokrinologie (kurz: Innere II) lerne. Daher hatte ich die Klausur zu diesen Themen auf meine forschungsfreie Zeit geschoben, in der Annahme, da bestimmt nebenher Zeit zu haben.
Ein halbes Jahr später war ich schlauer: Ich war absolut nicht mehr im Thema und auch nicht sonderlich motiviert, noch mehr am Schreibtisch zu sitzen – und verfluchte mein sieben Monate jüngeres Ich! Mir blieb nichts anderes übrig, als mir die Zeit zu nehmen und auf die Klausur zu lernen. Ich verschob die Experimente und setzte mich mit Lehrbuch und schlechter Laune in die Bib.

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