interaktiv

Medizin studieren

Hürden der Arbeit

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

11.12.2018

Was mir im Sommer die Arbeit an meiner Dissertation sowohl erschwert, als auch erträglicher gemacht hat, war das unglaublich heiße Wetter. Münster sah aus wie Südfrankreich oder Spanien. Auch wenn alles vertrocknet, braun und staubig war, genoss ich es, ohne nennenswerten Regen in der Regen-Stadt Münster umherzuradeln und abends bis elf Uhr am Kanal, Hafen oder am Aasee in kurzen Klamotten zu entspannen. Lange Hosen hatte ich seit Mai nicht mehr aus dem Schrank geholt.
In der Bibliothek war es allerdings unerträglich warm. Deshalb versuchte ich, jeden Tag früh in die Bibliothek zu fahren und die einigermaßen kühlen Morgenstunden zu nutzen, bevor die Hitze nicht mehr auszuhalten war. Mittags Feierabend zu machen, war aber auch eine sehr schöne Erfahrung. Sonst sind meine Ferien immer auf Kante genäht, doch dieses Mal hatte ich mehr Luft, auch anderen, schönen Dingen nachzugehen. Endlich mal wieder zu lesen, nach dem Lernen nicht direkt zum Sport zu hetzen und vor einem Kurztrip in die Heimat nicht quasi bis zur Abfahrt des Zuges in der Bib zu sitzen, war tatsächlich schön.
Nun ist das vorbei, da die Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen begonnen hat, das ich im April absolvieren werde. Rückblickend bin ich froh, noch einmal Luft geholt und Energie getankt zu haben.

 

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