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Medizin studieren

Mal wieder Pech

Ich fahre gerne zum Klettern in die Fränkische Schweiz. Allerdings habe ich immer Pech mit dem Wetter. Einmal entschloss sich der damals „goldene Oktober“ am Wochenende meiner Ankunft, den Herbst mit Wind, Regen und Kälte einzuläuten - meine Ausrüstung blieb daher trocken und verstaut im Auto. Auch beim nächsten Mal regnete es in der sonst eher trockenen Region um Nürnberg. Und vergangenen August, nach Monaten der Dürre, Hitze und sternklaren Nächten, begann es just an dem Tag zu regnen, an dem ich im Auto von Münster nach Nürnberg saß – im Kofferraum Seile, Karabiner, Kletterschuhe und Gurte. Man könnte meinen, es sei Karma, aber ehrlich gesagt habe ich nicht das Gefühl, etwas verbrochen zu haben. Naja, so jedenfalls blieb mehr Zeit, mal wieder Familie und Freunde zu besuchen. Und immerhin schaffte ich es doch an einem von vier Tagen raus in die Fränkische an den Fels – immerhin besser als nichts. Nur eben nicht so wie gedacht. Immerhin gibt es auch die ein oder andere Möglichkeit, in die Halle auszuweichen, ob zum Klettern oder zum Bouldern! Langeweile kam so definitiv nicht auf.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 2, 2019
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 2, 2019

Medizin studieren

Auf engstem Raum

Während meiner Zeit in Leipzig konnte ich bei Victoria unterkommen, einer Freundin aus Grundschultagen. Wir hatten wenig darüber nachgedacht, dass wir uns einen Monat gemeinsam ein Zimmer teilen müssen, da sie in einer WG lebt.
Victoria studiert in Halle Erziehungs- und Kommunikationswissenschaften, wohnt aber in Leipzig, weil sie es dort schöner findet. Unser Alltag gestaltete sich komplett unterschiedlich. Ich musste morgens um sieben Uhr bereits im Krankenhaus sein, Victoria schlief hingegen lange aus, bevor sie ihren Tag begann.
Sehr herzlich wurde ich auch von Victorias Mitbewohnern Flo und Fia aufgenommen, die beide schon im Berufsleben stehen. Er arbeitet an einem Institut für Sportwissenschaften, sie ist pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke am anderen Ende der Stadt. Die beiden haben immer vollstes Verständnis dafür gehabt, wenn ich erledigt von der Arbeit kam und erst einmal Ruhe brauchte.
Man lernt einen Menschen nochmal ganz anders kennen, wenn man einige Wochen auf kleinem Raum mit ihm unter einem Dach wohnt und miteinander auskommen muss. Zwar kennen Victoria und ich uns schon seit dem achten Lebensjahr und haben so manches zusammen erlebt, doch kommt man selten mit den Alltagsgewohnheiten eines Menschen so sehr in Berührung. Man lernt die Macken und Ticks voneinander kennen und muss sich bei alltäglichen Sachen wie Waschen und Einkaufen abstimmen. Doch haben wir jede Alltagsherausforderung gut gemeistert. Es war nicht immer einfach, wir sind uns schon das eine oder andere Mal auf die Nerven gegangen, aber ich behalte die Zeit überaus positiv in Erinnerung. Was nach hinten hätte losgehen können, hat Victorias und meine Freundschaft sogar noch wachsen lassen. Und ich würde es genauso nochmal machen. An dieser Stelle: Danke, Victoria! Es ist schön, ein eine langjährige Freundin zu haben, auf die ich mich verlassen kann.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  Dec 18, 2018
Autor: Thilo
Rubrik: studium
Dec 18, 2018

Medizin studieren

Hürden der Arbeit

Was mir im Sommer die Arbeit an meiner Dissertation sowohl erschwert, als auch erträglicher gemacht hat, war das unglaublich heiße Wetter. Münster sah aus wie Südfrankreich oder Spanien. Auch wenn alles vertrocknet, braun und staubig war, genoss ich es, ohne nennenswerten Regen in der Regen-Stadt Münster umherzuradeln und abends bis elf Uhr am Kanal, Hafen oder am Aasee in kurzen Klamotten zu entspannen. Lange Hosen hatte ich seit Mai nicht mehr aus dem Schrank geholt.
In der Bibliothek war es allerdings unerträglich warm. Deshalb versuchte ich, jeden Tag früh in die Bibliothek zu fahren und die einigermaßen kühlen Morgenstunden zu nutzen, bevor die Hitze nicht mehr auszuhalten war. Mittags Feierabend zu machen, war aber auch eine sehr schöne Erfahrung. Sonst sind meine Ferien immer auf Kante genäht, doch dieses Mal hatte ich mehr Luft, auch anderen, schönen Dingen nachzugehen. Endlich mal wieder zu lesen, nach dem Lernen nicht direkt zum Sport zu hetzen und vor einem Kurztrip in die Heimat nicht quasi bis zur Abfahrt des Zuges in der Bib zu sitzen, war tatsächlich schön.
Nun ist das vorbei, da die Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen begonnen hat, das ich im April absolvieren werde. Rückblickend bin ich froh, noch einmal Luft geholt und Energie getankt zu haben.

 

Autor: Johannes  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 11, 2018