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100 erste Tage an der Uni

Die Stadt der überzähligen Monumente

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

06.05.2016

Rom ist mit Sicherheit eine der beeindruckendsten Städte, die ich in meinem Leben bisher gesehen habe. Nicht nur wegen den zurecht berühmten Touristenmagneten wie dem Kolosseum, dem Vatikan und der sixtinischen Kapelle, sondern auch wegen dieser unkomplizierten Zwanglosigkeit, die dort herrscht..

Wenn ich etwas über Rom sagen müsste, was nicht in jedem Reiseführer steht, dann wäre es, das Rom schlicht zu viele Monumente hat. An jeder Ecke findet man einen Bogen, Teile eines Aquädukts, einen Tempel, einen Brunnen, ein Denkmal oder einen Obelisk. Doch anders als die Hauptattraktionen werden diese Monumente nicht wirklich gepflegt. Und diese Tatsache macht meiner Meinung nach einen beträchtlichen Teil des Charmes der Stadt aus. Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob man auf ein so bedeutendes Bauwerk wie den Circus Maximus wirklich Bauzäune stellen muss, kann ich nicht umhin anzuerkennen, dass sich dort kein Mensch dran stört. Im Gegenteil. Man geht einfach ein Stück entspannter mit Denkmalschutz oder Stadtpflege um. Wo also wir in Deutschland sozialisierten Ordnungsverfechter schon längst auf die Barrikaden geklettert wären, hat der Römer noch nicht einmal gemerkt, dass so etwas wie Unordnung herrscht.

Dieser lässige Umgang mit den Sehenswürdigkeiten und auch die Ausstrahlung der Leute auf der Straße vermitteln einem einfach irgendwie das sympathische Gefühl, dass die Römer auch ziemlich entspannt mit dem Leben umgehen. Dolce vita eben.

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