interaktiv

100 erste Tage an der Uni

Berlin

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

30.05.2016

Als uns ein kanadischer Freund meines Freundes sagte, dass er aus beruflichen Gründen nach Berlin kommen würde, war unsere Freude darüber so groß, dass wir beschlossen, ebenfalls nach Berlin zu reisen.

Der 30-Euro-Flug hin und die 20-Euro-Bahnfahrt passten zwar finanziell ganz gut zu unseren Studentenportemonnaies, brachten uns aber auch dementsprechende Reisezeiten. Los ging es um drei Uhr morgens, sodass wir pünktlich bei Tagesanbruch in Berlin aus dem Flieger stiegen, wo wir unseren Bekannten und seine Arbeitskollegen trafen. Da ich ja ein Jahr im französischen Elsass verbracht habe, steht es um mein Französisch eigentlich gar nicht so schlecht. Vor allem kenne ich mich auch mit undeutlichem französischem Genuschel aus, seit ich bei der Arbeit im Altenheim ungefähr täglich mit Senioren konfrontiert war, die mit mir über Gott und die Welt sprechen wollten. Dennoch hatte ich zuerst ernsthafte Probleme, die Kanadier aufgrund ihres Akzentes zu verstehen. Sobald ich mich allerdings etwas daran gewöhnt hatte, empfand ich den Dialekt als durchaus sympathisch. Vielleicht lag das auch daran, dass die Kanadier unglaublich offen und nett waren. Letztendlich war der Trip nach Berlin eine wirklich tolle Zeit, die wieder um drei Uhr morgens bei uns zu Hause endete.

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