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Negatives bei langen Reisen

Autor:
Lee-Ceshia

Rubrik:
orientieren

15.10.2018

Wenn mir Freunde von ihren Reisen erzählen oder ich in sozialen Netzwerken Urlaubsfotos sehe, bekomme ich Fernweh. Die schönen Bilder von Stränden, Wasserfällen, Berglandschaften, tropischen Pflanzen und Tieren – das macht Lust auf Urlaub.
Ein Jahr nach meinem Abitur war ich acht Monate lang in Australien, Neuseeland und Indonesien unterwegs. Das sind sehr beliebte Reiseziele, von denen ich mir meine eigene Meinung bilden wollte. In allen drei Ländern hatte ich viele schöne und unvergleichliche Erfahrungen gemacht: Ich liebte das Meer, die Berge und die exotischen Tiere. Ich schlief in Hängematten, in Zelten, im Auto und in Hostels. Und an Weihnachten konnte ich die Milchstraße am Strand über mir betrachten.
Dennoch gibt es ein paar Sachen, die mir negativ in Erinnerung geblieben sind:
Bettwanzen und Mücken, die mich piesacken zum Beispiel. Und in Indonesien wird Hygiene im Vergleich zu Deutschland auch nicht groß geschrieben – glaubt mir!
Wenn du mal krank bist, benötigst du viel Geduld und eine sehr gute Auslandskrankenversicherung.
Ich bin nicht der Typ für Heimweh, doch nach einer gewissen Zeit will man einfach nach Hause, zurück zur Familie, zu den Freunden und zum routinierten Alltag.
Ich bereue nicht, diese Erfahrungen gemacht zu haben. Aber es ist schön, in seinem eigenen Bett – ganz ohne Wanzen – schlafen zu können.

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