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Ausbildung live

Und fünf, sechs, sieben, acht!

Schon lange bin ich auf der Suche nach einer Mannschaftssportart, die mich begeistert. Mehrmals pro Woche mache ich bereits Kraft- und Ausdauertraining für mich alleine. Sport hilft mir dabei, abzuschalten und ist ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag. Doch schon lange habe ich den Wunsch, in einem Team zu trainieren. Ich würde gerne ein herausforderndes Training haben, mich steigern und auch mit anderen messen – zum Spaß, versteht sich. An Meisterschaften oder Spiele, die jedes Wochenende stattfinden, habe ich aber kein Interesse – dafür fehlt mir die Zeit.
Vor kurzem habe ich einen Aufruf gesehen. Eine Cheerleadergruppe sucht neue Leute für ihre Mannschaft. Als ich jünger war, habe ich bereits einige Erfahrung in der Sparte sammeln können, jedoch ist das letzte Training gut zehn Jahre her. Was ich damals konnte, kann ich schon lange nicht mehr. Trotzdem bin ich zum Training gegangen. Die Mädelsgruppe macht einen sympathischen Eindruck. Auch wenn nicht alles sofort geklappt hat, wurde nicht gemeckert oder gelästert. Schon in der Aufwärmphase merkte ich, dass ich richtig Lust auf das Training habe. Meine ganze Energie kam zum Einsatz und spätestens bei den Turnübungen stieß ich an meine Grenzen. Überschläge wollen schließlich gelernt sein.
Ich ging glücklich nach Hause. Den Muskelkater spürte ich zwar noch mehrere Tage, aber das störte mich nicht. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob dieser Sport der richtige für mich ist. Mit Anfang zwanzig nochmal einen solch körperlich belastenden Weg einzuschlagen, ist nicht ganz einfach. Was man als Kind noch schnell lernt, funktioniert im Erwachsenenalter schon weniger gut. Und wie sich herausstellte, ist das Team doch sehr stark auf Meisterschaften fokussiert. Noch bin ich hin und her gerissen. Zwei Probetrainings habe ich noch vor mir, dann muss ich mich entscheiden.

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 31, 2018
Autor: Lydia
Rubrik: orientieren
Oct 31, 2018

Ausbildung live

Meal Prep

Meal Prep: Diese zwei Wörter habe ich in den vergangenen Wochen lieben gelernt.
Mahlzeiten vorzubereiten ist nämlich momentan mein Alltagsretter.
Ich koche sehr gerne, nehme mir aber leider zu wenig Zeit dafür. Zumindest unter der Woche habe ich abends wenig Lust dazu. Schneiden, vorbereiten, kochen, abwaschen, Küche sauber machen und eventuell noch das vollgekleckerte T-Shirt mit Gallseife auswaschen. Das ist mir zu viel Mühe für jeden Tag, deshalb habe ich das „Meal Prep“ für mich entdeckt und koche für eine Woche vor.
Und so geht’s: Ich suche erst einmal alles an Zutaten zusammen, was ich für die Gerichte haben möchte. Als Basis nehme ich gerne Reis, Bulgur, Quinoa oder Kartoffeln, da Nudeln meist sehr weich werden, je länger man sie stehen lässt. Da ich mich vegan ernähre, kommt viel Gemüse zum Einsatz: Zucchini, Pilze, Möhren, Paprika, Gurke, Lauch und vieles mehr. Was bei mir niemals fehlen darf: Zwiebeln, Knoblauch und frische oder auch getrocknete Kräuter. Die verfeinern jedes Gericht. Dann plane ich, welche Gerichte ich machen möchte und schneide erst mal alle Zutaten vor. Anschließend wird gekocht, gebraten und gebacken – am Schluss kommt alles in den Kühlschrank. So kann ich mir dann die einzelnen Gerichte unter der Woche bunt zusammenstellen. Bei den Gerichten lasse ich mich von Freunden oder von Gerichten aus dem Internet inspirieren.
Wenn ich fertig bin, muss ich zwar ganz viel Geschirr abspülen, habe dafür aber unter der Woche meine Ruhe. Jeden Morgen freue ich mich sehr über meine einzelnen Gerichte und muss mir keine Gedanken mehr ums Essen machen. Außerdem komme ich nicht auf die Idee, mir unterwegs etwas für teures Geld zu holen. Man spart also Zeit und Geld.

 

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Oct 23, 2018

Ausbildung live

Negatives bei langen Reisen

Wenn mir Freunde von ihren Reisen erzählen oder ich in sozialen Netzwerken Urlaubsfotos sehe, bekomme ich Fernweh. Die schönen Bilder von Stränden, Wasserfällen, Berglandschaften, tropischen Pflanzen und Tieren – das macht Lust auf Urlaub.
Ein Jahr nach meinem Abitur war ich acht Monate lang in Australien, Neuseeland und Indonesien unterwegs. Das sind sehr beliebte Reiseziele, von denen ich mir meine eigene Meinung bilden wollte. In allen drei Ländern hatte ich viele schöne und unvergleichliche Erfahrungen gemacht: Ich liebte das Meer, die Berge und die exotischen Tiere. Ich schlief in Hängematten, in Zelten, im Auto und in Hostels. Und an Weihnachten konnte ich die Milchstraße am Strand über mir betrachten.
Dennoch gibt es ein paar Sachen, die mir negativ in Erinnerung geblieben sind:
Bettwanzen und Mücken, die mich piesacken zum Beispiel. Und in Indonesien wird Hygiene im Vergleich zu Deutschland auch nicht groß geschrieben – glaubt mir!
Wenn du mal krank bist, benötigst du viel Geduld und eine sehr gute Auslandskrankenversicherung.
Ich bin nicht der Typ für Heimweh, doch nach einer gewissen Zeit will man einfach nach Hause, zurück zur Familie, zu den Freunden und zum routinierten Alltag.
Ich bereue nicht, diese Erfahrungen gemacht zu haben. Aber es ist schön, in seinem eigenen Bett – ganz ohne Wanzen – schlafen zu können.