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Problemorientiertes Lernen

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

01.02.2019

Im Laufe meiner Ausbildung begegnen mir immer wieder neue Lernformen. Nicht jede finde ich gut, schließlich ist jeder ein anderer Lerntyp. Ich selbst lerne am besten mit Lernzetteln, Videos oder auch mal auditiv. Diese Woche ging es um PoL – also problemorientiertes Lernen. Anfangs konnte ich mir nichts darunter vorstellen, hatte aber viel Negatives darüber gehört. Trotzdem war ich offen dafür, diese Methode auszuprobieren. Unser Kurs wurde in zwei Gruppen eingeteilt, wobei sich jede mit einem Fallbeispiel einer Krankheit auseinandersetzen sollte. Nun sollten wir die Entstehung und den Verlauf der Krankheit sowie die Heilungsprognosen erarbeiten. Alle Mitschüler überlegten sich mögliche Probleme, stellten Hypothesen auf und entwickelten spezielle Lernfragen, die später im selbstständigen Lernen aufgearbeitet oder beantwortet werden sollten. Zur Unterstützung war stets ein Tutor anwesend, der uns im Zweifel in die richtige Richtung lenkte. Am Ende wurden die Ergebnisse zusammengetragen.
Im Gegensatz zu den Meinungen, die ich im Vorfeld zu PoL gehört hatte, fand ich diese Lernmethode gut. Ja, es ist aufwendig und anstrengend, mehrere Stunden über sinnvolle Lernfragen zu diskutieren, aber ich konnte mir in dieser Zeit ein umfassendes Bild von der Thrombose machen und mich sehr intensiv damit auseinandersetzen.
Ich kann PoL also nur empfehlen. Und sollte das jemandem einmal in der Ausbildung oder im Studium begegnen – nicht verzweifeln. Die ganze Arbeit lohnt sich am Ende und es macht auch Spaß!

 

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