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Zeit für sich

Autor:
Lee-Ceshia

Rubrik:
ausbildung

12.03.2019

Nicht heute – das würde ich gerne öfter sagen, doch mein innerer sozialer Druck sagt mir, dass ich erreichbar, gut drauf und unternehmenslustig sein muss. Natürlich sagt mir das niemand so, das ist nur meine Interpretation.
Ich habe jeden Tag in der Woche mindestens einen Termin. Und im Grunde sind es Treffen und Unternehmungen, die mir sehr gut tun, auf die ich Lust habe und die meine Akkus aufladen. Dennoch fühle ich mich erschöpft. Vermutlich erwarten meine Mitmenschen nicht, dass ich ständig für sie da bin. Doch das ist meine Erwartungshaltung an mich selbst.
Doch bedeutet das, dass ich mein Handy immer in greifbarer Nähe haben muss? Dass ich immer wissen muss, was in den sozialen Medien los ist? Manchmal heißt es das. Aber manchmal eben auch nicht. Denn ich verliere den Bezug zu mir selbst.
Ich falle abends ins Bett, bin müde und will einfach mal faul sein. Ich will Bücher lesen und dabei alles um mich herum vergessen.
Darf ich die Schuld auf meine Mitmenschen schieben? Nein. Denn ich fordere die Zeit für mich letztendlich auch nicht ein. Es liegt an mir, das zu ändern.
Ich muss lernen, auch mal Nein zu sagen: nicht heute.

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