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Hallo Neonatologie!

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

01.04.2019

Raus aus der Wochenbett-Station, rein in eine neue Station. Da ich in der Kinderkrankenpflege-ausbildung im ersten Praxiseinsatz eine Kinderstation nachweisen muss, habe ich noch einmal die Station gewechselt. Unser Kurs ist viel zu groß, um alle Auszubildenden direkt auf die Kinderstationen zu verteilen, demnach wird untereinander getauscht. Das ist etwas lästig, aber eben nicht zu ändern.
Nachdem ich mich ein paar Wochen lang mit Schwangeren und Neugeborenen befasst habe, bin ich nun auf der Neonatologie. Neonatologie heißt, dass ich mich dort mit Frühgeborenen befasse. Meine Patienten sind nun also viel kleiner.
Als ich am ersten Tag die Station betrat, war mir schon etwas mulmig zumute. Mit Säuglingen und Kleinkindern habe ich bisher noch nicht allzu viel zu tun gehabt. Und jetzt sollte ich direkt am ersten Tag ein Kind alleine versorgen. Zum Glück steht mir meine Praxisanleitung, also mein Ausbilder in der Praxisphase, zur Seite und gibt mir viele Tipps und Tricks. Auch wenn das ganze anfangs noch sehr holprig aussah, konnte ich nach und nach mehr Sicherheit gewinnen.
Nach Waschen, Wickeln und Füttern, steht immer das Aufräumen der Station an. Keine wirklich spannende Aufgabe, aber es gehört eben zum Job dazu. Kurz vor Schichtwechsel gibt es dann die nächste Runde im Verabreichen der Nahrung. Schon ganz automatisch komme ich mittlerweile zur Ruhe und konzentriere mich nur auf „mein“ Kind. Schon erstaunlich, wie so ein kleines Wesen die Stimmung so beeinflussen kann. Es ist der erste Dienst, in dem ich meinen Arbeitsplatz glücklich, zufrieden und entspannt verlasse.

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