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Studentenleben live

Der Weg zum richtigen Weg

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

24.08.2011

Wenn ich meine Überschrift noch einmal genauer überdenke, dann klingt sie doch sehr poetisch. Aber sie ist einfach passend: Gerade in den letzten Monaten ist mir bewusst geworden, wie dankbar ich eigentlich dafür bin, relativ früh erkannt zu haben, wo mich mein Lebensweg später einmal hinführen soll. Im Vergleich zu vielen anderen wusste ich immer schon einen Schritt vorher, was ich als nächstes machen wollte und tun musste, um dieses Ziel sicher anzusteuern. Natürlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit dafür, dass ich dieses Ziel exakt so wie in meiner damaligen Vorstellung erreichen werde. Inzwischen haben sich selbstverständlich auch einige – ich nenne es – Modulationsprozesse ergeben. Der Kern ist jedoch gleich geblieben.

Sicherlich wäre es jetzt interessant, wenn ich sagen würde „Mein Lebensziel ist es, …“ – aber jetzt mal ehrlich: Was bringt euch das? Würde es euch persönlich weiterbringen? Wohl eher nicht. Deshalb möchte ich euch folgenden Rat mit auf den Weg geben: Macht eine Liste. Schreibt auf, was ihr bisher gemacht habt, was ihr derzeit macht und was ihr später machen wollt. Notiert euch auch eure Stärken und Schwächen, eure Hobbys, eure Interessen – einfach alles. Lasst dann alles für eine Weile ruhen. Nehmt die Notizen nach ein paar Tagen wieder zur Hand, leitet eure Ziele daraus ab und in einem zweiten Schritt schließlich geeignete Maßnahmen, wie ihr diese Ziele erreichen könnt (z.B. Praktika, Ferienjob etc.). Wenn ihr diese Maßnahmen „ausprobiert“ habt, dann schreibt auf, wie es euch dabei ergangen ist. Macht eine Pro-/Contra-Gegenüberstellung und wägt daraus ab, ob es für euch auf Dauer in Betracht kommen könnte.

Falls einmal etwas schief laufen sollte: Nicht verzweifeln! Nicht alles im Leben läuft immer glatt bzw. so, wie man es gern hätte. Gewisse Dinge könnt ihr aber beeinflussen. Dazu müsst ihr zunächst die Gründe herausfinden, warum es nicht geklappt hat, um im Anschluss feststellen zu können, was ihr besser machen oder ändern könntet, um euer Ziel zu erreichen.

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