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Studentenleben live

Business as usual? Von wegen!

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

06.09.2012

Es mag Jobs geben, bei denen jeder Arbeitstag nach dem gleichen Muster abläuft. Aufstehen, müde ins Büro taumeln, den PC hochfahren und tippen bis zum Feierabend. „Business as usual“ oder einfach: Monotonie und Langeweile auf ganzer Strecke. Glücklicherweise fällt ein Praktikum beim Radio nicht in diese Kategorie. Aufzustehen und nicht zu wissen, was heute alles passiert – das macht den Reiz dieses Jobs aus. Überraschende Pressekonferenzen oder unerwartete Politiker-Rücktritte können das geplante Programm von einer Minute auf die andere ganz schön durcheinander wirbeln. Das kann stressig sein, aber letztendlich ist genau das der Riesenvorteil des Mediums Radio. Auf aktuelle Geschehnisse schnell zu reagieren, das laufende Programm für Eilmeldungen zu unterbrechen und somit immer nah dran zu sein, ist eine unschlagbare Waffe im Vergleich z.B. zu Tageszeitungen. Diese Aktualität bestimmte auch mein Praktikum und verwandelte jeden Arbeitstag in eine Wundertüte.

Diese erfreuliche (Zwischen-)Bilanz liegt aber auch ganz stark an der Art und Weise, wie ich in die Arbeit der Redaktion eingebunden wurde. Schon nach ein paar Tagen auf Pressekonferenzen geschickt zu werden und somit die Verantwortung für Beiträge in den Nachrichten und dem normalen Programm zu haben, zeugt von Vertrauen und dem Willen, den Praktikanten als vollwertiges Mitglied der Redaktion zu behandeln. Gleichzeitig hat es einen weiteren Vorteil: Langeweile gibt es keine!

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