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Studentenleben live

Das Marketingspiel

Letzte Woche hatten wir im Marketing-Forum den CEO einer international bekannten Werbeagentur zu Gast. Das Thema war Brand Management und der Vorlesungssaal war überdurchschnittlich gut besucht. Um das ganze so anschaulich wie möglich zu gestalten, stellte er uns sechs verschiedene Mini-Fallbeispiele vor. Alles begann mit einer – heute starken – Marke, die in der Vergangenheit mit Problemen strategischer Art zu kämpfen hatte. Erst mussten die Probleme definiert werden, bevor man damit beginnen konnte, nach einer effektiven Lösung zu suchen. Der CEO betonte immer wieder, dass es für erfolgreiche Marken nichts Wichtigeres gäbe, als sich von seinen Wettbewerbern zu unterscheiden und gleichzeitig eine feste Relevanz für die Konsumenten zu haben.

Natürlich ist Relevanz nicht alles, schließlich geht es darum, Markentreue zu entwickeln. Eine Marke muss faszinieren und in gewissem Maße auch polarisieren. Letzteres nur bis zu einem geringen Punkt, da es sonst sehr schnell passieren kann, dass die Marke oder das Produkt aufgrund mangelnder Kaufkraft floppt.

Wie bricht man also das Eis? Das Zauberwort ist Emotionale Kommunikation. Am besten verpackt man diese Emotionen in einer ansprechenden Geschichte, die die Konsumenten mitreißt. Storytelling nennt man diesen Trend. Doch wie es für Trends so üblich ist, vergehen sie irgendwann und machen Platz für Neues. Die Frage, die sich ein Marketer stellen sollte, ist also: Gehe ich mit den bestehenden oder setze ich neue Trends? Am besten wäre es natürlich, selbst neue Trends zu setzen. Denn auch in der Marketingwelt gebührt dem ersten, der eine fantastische Idee hat, oft der meiste Ruhm. Zumindest aus der Perspektive, sich von seinen Konkurrenten abzusetzen. Grob gesagt wirkt also alles wie ein Spiel. Ein Spiel, bei dem es darum geht, wer der erste ist, wer das meiste aus dem Spiel herausholt und am Ende als Sieger da steht. Ich persönlich finde dieses Spiel äußerst spannend – deshalb studiere ich ja auch Marketing!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 8, 2013

Studentenleben live

Journalistische Recherche vor Ort (Teil 3)

Die Vorbereitungen gingen also in die nächste Runde. Jetzt musste ich die passenden Kontakte finden. Leider standen bei den Internetauftritten der portugiesischen Fußballclubs weder E-Mail-Adressen noch direkte Telefonnummern zu den Ansprechpartnern aus den PR-Abteilungen. Bei den Zeitungen fand ich immerhin die direkten E-Mail Adressen der Journalisten heraus, die ich auch ausgiebig anschrieb. Eines wurde mir aber sehr schnell klar, als ich auf die meisten verschickten E-Mail-Anfragen keine Antworten erhielt: Ich musste auch direkt in Portugal anrufen, um Termine zu vereinbaren. Glücklicherweise gab es hierfür günstige Vorwahlen, die das Ganze relativ erschwinglich machten.

Doch auch via Telefon konnte ich nur bedingt Erfolge erzielen. Der einzige, den ich direkt erreichen konnte, war der Pressesprecher des SC Braga. Wir vereinbarten, dass ich mich melden würde, wenn ich in Braga war. Doch bei den „großen“ Vereinen, wie Benfica oder Porto erreichte ich auch nach mehrmaligen Versuchen keinen passenden Ansprechpartner. Also musste ich darauf setzen, die nötigen Kontakte vor Ort herzustellen. Und so bereitete ich in den Wochen vor dem Abflug meine Interviewfragen vor und notierte mir alle wichtigen Adressen für einen persönlichen Besuch.

Vieles war also organisiert, einiges musste ich notgedrungen vor Ort realisieren. Mit einer großen Portion Vorfreude, aber auch ein paar Fragezeichen im Gepäck, flog ich dann Ende Juli los. Das Abenteuer hatte begonnen.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Nov 7, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Nov 7, 2013

Studentenleben live

Viertes und fünftes Semester

Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren findet bei uns nur bis zum fünften Semester statt, im sechsten schreibt man dann seine Bachelorarbeit. Hier nun einen Überblick über die Fächer, die ich im vierten und fünften Semester belegt habe: Im vierten Semester hatte ich die Fächer Kunstgeschichte, Ethnologie mit der Veranstaltung „Das Fremde im Eigenen“, einen Kurs zur interkulturellen Kompetenz, nämlich „America on Film“, Kontextuelle Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation, Organisationen sowie Kultur und Organisationskulturen. Bei letzterem habe ich micht mit Non-Profit-Unternehmen beschäftigt.

Dieses Semester belege ich „Meisterwerke der Kunstgeschichte“, Kunstsoziologie, „teilnehmende Beobachtung“, „Grenzen der Erkenntnis“, „Anthropologie in philosophischer und anthropologischer Perspektive“, „Anthropologie der frühen Neuzeit“, „Die Bibel in der deutschen Literatur“ und „Medienkulturen im Beruf“. Wie immer in meinem Studium ist es praktisch ein Querschnitt durch die Geisteswissenschaften. Deshalb sitzen wir Kulturwissenschaftler oftmals mit Germanisten, Philosophen, Anglisten, Historikern, aber auch Pädagogen und Computervisualisten zusammen. Obwohl ich meinen Stundenplan selbst zusammenstellen konnte, musste ich aus Zeit- und Überschneidungsgründen doch einiges belegen, was ich nicht so spannend finde und konnte umgekehrt viel nicht machen, was mich interessiert hätte. Dies kommt auch daher, dass die Veranstaltungen Nummern haben, von denen gewisse am Ende des Studiums absolviert sein müssen. Da es mein fünftes Semester ist, habe ich dieses Mal leider fast nur nach noch ausstehenden Nummern gewählt.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 6, 2013