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Studentenleben live

Das Recht des Stärkeren, Zweirad gegen Vierrad

Mein großer Ärger ist etwas verpufft, weswegen ich mich nun mit ein paar Vorschlägen, melde, wie man das Miteinander auf Bayreuths Straßen erleichtern könnte. Hoffentlich liest das hier irgendjemand vom städtischen Straßenplanungsamt.

1. Fahrradstreifen sind zwar schön, aber es ist hinterhältig, diese im Nichts beginnen und wieder enden zu lassen. Fahrradfahrer können leider nicht beamen. Es ist ihnen somit nicht möglich, ausschließlich nur auf diesen sporadisch angelegten Fahrradstreifen zu fahren.

2. Ein Fahrradweg, der mit einem Gehsteig zusammenfällt, ist keine gute Idee. Der Fahrradfahrer muss die unmoralische Entscheidung treffen, entweder kleine Kinder und Hunde umzumähen oder sich auf der Autostraße selbst von den Vierrädern ummähen zu lassen.

3. Und zu guter Letzt: Vielleicht sollten Autofahrer mal daran erinnert werden, dass Fahrradfahrer mit ihrem umweltschonenden Gefährt die gleichen Rechte im Straßenverkehr haben wie die abgasproduzierenden Verkehrsteilnehmer auf vier und mehr Rädern.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Feb 12, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Feb 12, 2014

Studentenleben live

Ein Wochenende in Braunschweig

Seit vier Jahren fahren meine Mutter und ich einmal im Jahr zu zweit in den Urlaub. Und auch wenn es immer nur Wochenendtrips sind, beschreibt das Wort Urlaub unsere Ausflüge sehr gut, denn wir genießen die gemeinsame Zeit und nutzen sie zum Austausch und zur Erholung. Ich schätze diese Wochenenden sehr.

Unser allererster Ausflug ging in den winterlichen Norden nach Kühlungsborn an die Ostsee, beim zweiten Mal eroberten wir Lüneburg und seinen Weihnachtsmarkt. Als Vorbereitung für meine große Reise nach Mexiko verlegten wir den dritten Urlaub ganz pragmatisch in meinen Heimatort Magdeburg und kochten Rote-Bete-Suppe. Dieses Mal fuhren wir nach langem Überlegen ins benachbarte Braunschweig.

Bei der Stadtführung tauchten wir ein in die Geschichte der Stadt, welche ihren Namen weder der Farbe noch der Stille verdankt, sondern vielmehr der Brandrodung oder ihrem Gründer. So ganz entschieden ist dies nicht. Doch eines kann ich mit Sicherheit sagen: Die Stadt ist viel schöner als ihr Name! Die Altstadt von Braunschweig ist geziert von Fachwerkhäusern, dazwischen finden sich aber auch immer wieder moderne Gebäude. Sie verströmt spürbar ein Hauptstadtflair und wirkt viel größer als das kleine, verschlafene Magdeburg.

Auch der Weihnachtsmarkt ist viel größer und beim Schmökern auf diesem entdeckten wir viele nette Kleinigkeiten und kauften manche Geschenke. Besonders toll war ein Stand mit hausgemachtem Senf, an dem wir uns von der scharfen Bärlauchvariante bis zum süßen Sanddorn-Chili-Mix durchkosteten und am Ende am liebsten von jedem Glas drei mitgenommen hätten. Und auch der warme, rauchige Duft, der über dem Markt in der Luft hing, verführte zum Genuss und so futterten und schlürften wir uns durch das Angebot der Buden. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub mit meiner Mutter!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Feb 11, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Feb 11, 2014

Studentenleben live

Sorbonne

Drinnen ein großer steinerner Hof, im Gebäude lange Flure, Korridore, in den Ecken Treppenhäuser, aber sonst ist es ziemlich leer. Kein Vergleich zu den Studenten-Massen, die ich aus Leipzig gewohnt bin. Ich spreche mit einer Studentin – sie verrät mir, dass bis vor einer halben Stunde noch deutlich mehr Leute hier waren, aber freitags um 12.30 Uhr machen hier Professoren und Studenten Feierabend. Jetzt ist es gleich 13 Uhr ... Na, wenigstens kann ich mir das Gebäude noch ein wenig ansehen. Die Studentin empfiehlt mir jedoch, zunächst noch in einem kleinen unscheinbaren Informationsbüro vorbei zu schauen. Ich fand dort eine ältere Dame, die ihre Arbeit mit langen persönlichen Telefonaten, etwas Ironie und Zynismus auflockert. So kann sie sich vielleicht mit der bürokratischen Maschinerie, in der sie steckt, abfinden. Als ich ihr erzähle, dass ich mit Erasmus an der Sorbonne studieren will, erzählt sie mir nichts vom Studium, diesem berühmten Ort, den guten Cafés in der Nähe … nein, sie gibt mir einen Schnellkurs, wie ich mich durch das Anmeldeportal klicken muss, was ich auszufüllen habe, wo ich das Formular, in wie viel Ausführungen hinschicken muss und so weiter.

Danach sehe ich mich weiter um. Die Treppenstufen knarzen geschichtsträchtig oder altersschwach. Im ersten Stock sind ein paar Seminarräume – die Blechjalousie hängt zerfleddert vorm staubigen Fenster, unten verläuft eine breite Straße. Im Raum stehen etwa 20 kleine Tische und 20 kleine Stühle, alle nach einer kleinen Tafel ausgerichtet – ich denke an eine arme Grundschule. Der nächste Seminarraum scheint ebenfalls nur für kleine Menschen gemacht.

Ich habe für heute genug gesehen, vielleicht komme ich nochmal wieder, wenn hier mehr los ist. Als ich wieder auf die Straße trete, sehe ich gegenüber das berühmte Lycée Louis-le-Grand. Hier kann man also von der Schule auf die andere Straßenseite an die Uni wechseln – dass man von einem dieser beiden berüchtigten Gymnasium an die Sorbonne wechselt, ist wohl schon so gut wie vorprogrammiert. Mal sehen, ob ich das auch mache.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Feb 10, 2014
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Rubrik: studium
Feb 10, 2014