Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Ausblick und Rückblick

Es ist soweit: Nach einigem Suchen hab ich nun endlich ein Thema für meine Bachelorarbeit gefunden. In den nächsten Monaten werde ich mich sehr viel mit Biogas beschäftigen, denn in meiner Bachelorarbeit geht es um Zwerg-Holunder, eine strauchige Pflanze, die vielleicht eines Tages als Alternative zum Mais angebaut werden kann, um damit Biogasanlagen zu füttern. Ich freue mich, dass ich endlich ein Thema gefunden habe, das mich interessiert. Ein kleinwenig unsicher bin ich noch, da der leitende Dozent, ein sehr sympathischer Pflanzenökologe, einen so beiläufigen Eindruck vermittelt, dass ich noch ein bisschen bange, ob das alles wirklich so sicher ist mit dieser Bachelorarbeit. Was auch schwierig ist, ist die Tatsache, dass ich noch nie eine Bachelorarbeit geschrieben habe. Gut, vor diesem Problem stehen alle zukünftigen Bachelorabsolventen. Aber mit einem so lässigen Betreuer weiß ich gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll. Wenn ich mich an meinen Kommilitonen orientiere, die meisten stecken schon in der Schlussphase ihrer Arbeiten, dann ist es kein Fehler, mich jetzt schon kräftig in das Thema einzulesen, auch wenn die eigentliche Arbeit wohl erst Ende September mit dem Ernten der Pflänzchen beginnt.

Unterdessen tröpfelt dieses Semester langsam aus. Die Luft ist ziemlich raus. Für mich war dieses Semester in Bezug auf mein Studium relativ entspannt. Geprägt hat es vor allem die Mitarbeit in einer christlichen Hochschulgruppe (Studenten Mission Deutschland), die ich dieses Jahr mit zwei Jungs geleitet habe. Da gab es viel zu organisieren, zu besprechen, zu bangen und zu beten. Am Ende kamen viele geniale gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen zustande. Nervenaufreibend war für mich zu erleben, wie schwierig es manchmal ist, andere von einer Idee zu begeistern oder auch feststellen zu müssen, dass manche schöne Ideen wegen mangelnder Helfer nicht umgesetzt werden können. Ich durfte viel lernen und denke, dass ich vor allem in meiner Beziehung zu Gott wachsen durfte.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jun 30, 2014

Studentenleben live

"Ahoj.info"

Zunächst hatte ich starke Zweifel ob des Sinns dieses Unterfangens: zwölf Stunden Fahrt, ein Workshop zu einem Thema, das ich eigentlich schon kannte, hohe Fahrtkosten. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und überhaupt fällte ich diese Entscheidung mal wieder mit dem Bauch und weniger mit dem Kopf. Ich nahm also teil, am „ahoj.info“-Seminar zum Thema „Identität unter der Lupe“ – und bereute es nicht eine Minute. Seminarort war eine Unterkunft im Nichts hinter Bayerisch Eisenstein. Schon als ich in München in die Regionalbahn nach Passau stieg, fühlte ich mich sprachlich im Ausland. Es regnete das ganze Wochenende, das tat dem Spaß aber keinen Abbruch, denn auch im Regen ließ es sich durch das kleine tschechische Dorf und den Böhmerwald laufen. Die Kulturmodelle, denen wir uns während der Workshopzeit widmeten, kannte ich größtenteils schon. Aber eine nette Auffrischung war es allemal. Kleiner Höhepunkt der Veranstaltung, bei der es um interkulturelles Lernen ging, waren die mitgebrachten Kinderfotos und natürlich jede Menge kleiner Spielchen, verbunden mit Sprachanimation. Aber es war auch schwierig in einer Gruppe mit so unterschiedlichen Vorkenntnissen. Aber eigentlich war ich ja auch wegen des Drumherums da – und wurde nicht enttäuscht. Ich traf coole Leute, genoss das eine oder andere Pivo bei einem großzügigen Barkeeper und nahm an einem tschechischen Musikabend teil. Als Michaela dann noch ihre Geige holte und die tschechischen Stimmen begleitete, war das Seminar perfekt. Pampa, Knödel, Pivo, Musik – so muss das Leben sein!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jun 25, 2014

Studentenleben live

Mittendrin

Letzte Woche hatte ich es endlich hinter mir: Die Seminararbeit über 20 Seiten zum Thema „Branchenanalyse Clubtourismus“ war abgegeben. Auch das Planspiel habe ich mit einer grandiosen 1,7 gemeistert! Doch freuen kann ich mich nicht wirklich, denn in vier Wochen sind schon Prüfungen und das heißt lernen in jeder freien Minute. So viel Zeit bleibt mir dafür eigentlich gar nicht, denn ich kümmere mich auch noch um meinen Nebenjob und suche einen Praktikumsplatz. Nach zwei gescheiterten Bewerbungsgesprächen liegt die Motivation nun langsam im Keller. Was mache ich bloß, wenn ich keinen Platz bekomme? Langsam verstehe ich die vielen arbeitslosen BWL-Absolventen. Es gibt einfach zu wenige Jobs für zu viele Studenten. Und so entwickelt sich ein harter Kampf um die gute Stellen in bekannten Firmen.

Zudem plane ich zum nächsten Semester zu meinem Freund zu ziehen. Er lebt in einer anderen Stadt, von der aus ich täglich eine Stunde zur FH pendeln muss. Das ist es mir aber wert. Jedoch erfordert dies natürlich viel Planung und Zeit, die wir beide im Moment eigentlich nicht haben.

Wenn also in fünf Wochen alles geschafft ist, werde ich mehr als sonst aufatmen und die Freizeit genießen, denn dieses Semester ist definitiv das anstrengendste in meinem bisherigen Bachelorstudium.

Aber es gibt auch gute Entwicklungen: Zumindest einige Professoren halten nun bereits keine Kurse mehr, sodass ich die Zeit zum Lernen nutzen kann. Und: Über Pfingsten war ich mit meiner Familie eine Woche auf Mallorca. Das war eine willkommene Abwechslung und hat mich zu einem der gebräuntesten Mädels der FH macht – wo ich doch sonst so blass bin.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2014
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Jun 25, 2014