interaktiv

Studentenleben live

Endlich frei sein

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

31.08.2015

Die Erholungsphase nach der Bachelorarbeit hat doch länger gedauert als erwartet – es waren einige Tage dabei, in denen unter zwölf Stunden Schlaf nicht viel ging. Und weil ich überraschend noch Besuch von zwei Freundinnen bekommen habe, bin ich, wie die Juristen immer so schön sagen, ein bisschen in Verzug gekommen mit meiner Urlaubsplanung.

Ich habe nämlich wunderbare sechs Wochen zur freien Verfügung. Zwei davon habe ich mir schon mit einer Sommerakademie der Studienstiftung in Südfrankreich „verbaut“. Und damit ich davor sowohl ein bisschen Exotik als auch ein bisschen Entspannung habe, fliege ich morgen nach Barcelona, schlängele mich an der Mittelmeerküste entlang bis nach Marokko und genieße dort noch ein bisschen die Wüste und das Meer.

Was ich nicht bedacht hatte: Für die Sommerakademie muss ich noch einen Vortrag vorbereiten, den ich nicht von irgendeinem Hostel-Wohnzimmer in Sevilla aus schreiben möchte. Dazu kommt die Urlaubsvorbereitung – und schon ist die freie Woche zwischen Urlaub und Seminararbeit proppenvoll. Notiz an mich selbst: Das nächste Mal, wenn ich für die Studienstiftung einen Vortrag halte, suche ich mir ein Thema aus, das einfach ist, und nicht eines, das mich interessiert. „Das Verhältnis von Religionen zum Terrorismus“ ist zwar wirklich spannend, aber auch unglaublich weit gefasst. Naja, in vier Tagen habe ich es fertig gebracht, mir einen Überblick darüber zu verschaffen und alles in eine PowerPoint-Präsentation zu quetschen. Das muss reichen.

In Marokko treffe ich meine Mutter, aber davor bin ich erst einmal alleine unterwegs. Auch ein komisches Gefühl – das letzte Mal war ich vor drei Jahren alleine unterwegs! Aber ich freue mich darauf, wieder einmal ein bisschen Zeit zu haben, um meinen Gedanken nachzuhängen, das zu machen, worauf ich gerade Lust habe, und neue Leute kennenzulernen. Ich habe schon gleich mein ganzes Umfeld in Gang gebracht und treffe morgen in Barcelona die beste Freundin der Freundin eines Freundes aus Brüssel – top. Hoffentlich geht’s so weiter!

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