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Studentenleben live

Uni-Wahlen

Die Uni-Wahlen stehen bevor und ich trete für die Fachschaftsinitiative Jura an. Mein Bild von Hochschulpolitik war eigentlich immer, dass sich Studierende für Studierende einsetzen. Dabei war der böse große Feind natürlich das Rektorat und die Professoren. Ganz wie in Hollywoodfilmen hatte ich die Illusion, dass verschiedene Studierendengruppen Hand in Hand gehen, um gemeinsam das Beste für ihre Kommilitonen herauszuholen. Jetzt weiß ich jedoch, dass ich mich getäuscht habe.
Alles fing damit an, dass eine politische Hochschulgruppe uns, der Fachschaftsinitiative, Vorwürfe machte und verlangte, dass wir deshalb nicht zur Wahl antreten. Nachdem die Vorwürfe vollständig entkräftet wurden, dachten wir, das Problem sei aus der Welt geschafft. Das war ja eigentlich auch der Fall, bis wir die Nachricht erhielten, dass die besagte politische Gruppe tatsächlich eine Klage gegen uns eingereicht hatte. Nicht nur die Fachschaftsinitiative sondern auch die meisten Studierenden waren über dieses Verhalten erstaunt. Nachdem sich die Vorwürfe als falsch erwiesen hatten, war die politische Hochschulgruppe scheinbar noch immer nicht zufrieden. An diesem Punkt habe ich die komplette Hochschulpolitik in Frage gestellt, denn statt mit Inhalt zu punkten, wurde meiner Meinung nach hier einfach versucht, einen Kleinkrieg anzuzetteln. Die Klage wurde vom Gericht letztendlich abgewiesen und die Kläger müssen die Gerichtskosten tragen. Hoffentlich werden ab jetzt die Wahlziele wieder wichtiger sein als die Förmlichkeiten.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jul 4, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jul 4, 2016

Studentenleben live

Die perfekte Unterrichtseinheit

An alle Studierenden, die als Didaktikfach Mathematik belegt haben: mein Beileid! Letzte Woche saß ich mal wieder an meiner lästigen Mathehausaufgabe. Warum ich mir die Mühe mache, mich mit dem Thema Hausaufgaben auseinanderzusetzen? Das ist ganz einfach: Unser Professor macht uns das Bearbeiten ganz schön schmackhaft. Unsere Klausurnote wird nämlich um 0,3 verbessert, wenn wir 50 Prozent aller Hausaufgaben richtig lösen. Jedoch war mir der enorme Aufwand nicht bewusst, den ich hierfür in Kauf nehmen muss.
Es stellte sich nämlich schon nach der zweiten Übungsaufgabe heraus, dass man immer mal wieder eine komplette Unterrichtseinheit gestalten muss. Das fordert ein breit gefächertes Spektrum an kreativem, kognitivem und didaktischem Können, das ein Studierender im zweiten Semester noch nicht unbedingt hat. Vergangenen Dienstag verbrachte ich also circa fünf Stunden mit der Bearbeitung dieser Aufgabe und war heilfroh, als ich endlich damit fertig war.
Als ich am Tag darauf aber mein Mathetutorium hatte, gab uns unser HiWi wichtige Hinweise, wie wir die Hausaufgabe machen müssen, um möglichst viele Punkte zu erhalten. Also ging ich meinen Entwurf noch einmal durch, was wieder eine Stunde in Anspruch nahm. Ich hoffe, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat und ich nun endlich eine gelungene Unterrichtseinheit abgeben kann.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 1, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 1, 2016

Studentenleben live

Wohnzimmerkonzert

Vergangene Woche wurde ich in eine WG zu einem Wohnzimmerkonzert eingeladen. Kennt ihr Wohnzimmerkonzerte? Eine Band oder ein Solokünstler spielen, wie der Name sagt, in einem Wohnzimmer und die Hausbewohner laden dazu alle ihre Freunde ein, sodass man gemütlich auf Sofas oder auf dem Boden sitzt und gemeinsam die Darbietung genießt.
Als ich in der WG ankam, war aber niemand da. Ich ging hoch in die Wohnung und stand da etwas hilflos in einem leeren Raum. Irgendwann entdeckte ich eine wackelige Leiter, die zu einem Dachfenster führte. Vorsichtig kletterte ich hoch und siehe da! Alle möglichen Leute aus meinem Studiengang hockten auf dem Dach. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Blick auf Magdeburg. Man sah die vielen, etwas verwilderten Parks, den Dom und die Elbe. Die Künstler waren zwei schwedische Sänger, die ihre eigenen Songs auf der Akkustikgitarre präsentierten. Die englischen Texte handelten von verlorenen Liebschaften, Problemen im Freundeskreis oder einem betrunkenen Gespräch in der Küche nach dem Ausgehen.
Als die Dunkelheit sich über uns legte, wurden Kerzen angezündet und jemand hatte für Obstteller gesorgt. Der Mond wirke riesig und es herrschte eine unheimlich schöne Atmosphäre. Es war ein toller Abend, der mir veranschaulichte, dass ich mich auf meine Zeit in Magdeburg freuen sollte.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Jun 30, 2016