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Bachelor live

Studium oder Praxiserfahrung?

Autor:
Nadine

Rubrik:
studium

18.12.2017

Zwei Semester meines Publizistikstudiums, die sich längst nicht wie ein ganzes Jahr angefühlt haben, sind bereits vorbei. Inzwischen konnte ich einen ganz guten Einblick in meinen Fachbereich gewinnen und erste spezifischere Interessen entwickeln. Was genau ich mit meinem Bachelor in Publizistik mal anfangen werde steht, jedoch noch in den Sternen. Das liegt vor allem daran, dass ich keinen blassen Schimmer habe, wie es in der Berufswelt dieses Fachbereichs aussieht.
Im Studium ist mir schnell aufgefallen, dass hauptsächlich Theorie vermittelt wird. Einen praktischen Bezug gibt es – zumindest bei meinem Studiengang – leider kaum, obwohl gerade eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis meiner Meinung nach extrem wichtig ist, um sich eine realitätsnahe Vorstellung von einem Beruf machen zu können. Mit dem Wissen, das ich bisher in der Uni mit auf den Weg bekommen habe, würde ich mich in einem Unternehmen relativ nutzlos fühlen. Wir lernen Fakten über die Mediengeschichte, Theorien zur Nachrichtenauswahl, Konzepte, die die politische Kommunikation beeinflussen, und wie man theoretisch eine Inhaltsanalyse oder ein Experiment durchführen würde – man beachte den Konjunktiv …
Bei diesem Konzept wird schnell klar, warum jeder Studierende ein dreimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren muss. Inzwischen bin ich sehr gespannt darauf, wie mein späteres Berufsleben aussehen könnte und welche Möglichkeiten ich überhaupt habe. Deshalb habe ich mir für meine nächsten Semesterferien ein vorgenommen, ein Praktikum zu absolvieren. Bis jetzt stand dies nicht besonders weit oben auf meiner To-Do-Liste, da ich erst mal einen Einblick in den Studiengang gewinnen und mir klar darüber werden wollte, wo meine Interessen liegen. Jetzt steht das Praktikum ziemlich weit oben auf der Liste und wird mein nächstes kleines Projekt werden.

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