interaktiv

Barrierefrei promovieren!

90 Prozent – Teil 1

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

27.12.2018

An manchen Tagen, während ich an meiner Doktorarbeit feile, fühle ich mich restlos überfordert. Mir liegen die beiden Gutachten vor, in denen Stärken und Schwächen der abgegebenen Version erläutert werden. Jetzt darf ich meine Arbeit erweitern, sogar ein paar Kapitel neu hinzufügen, aber auch kürzen.

Erst einmal habe ich mir gedacht: „Ach, okay. Das ist ja nicht so schlimm.“ Und beschlossen, dass ich mir durchaus ein paar Monate Pause gönnen kann. Ich brauchte Abstand von allem, was mit meiner Dissertation zusammenhing. Außerdem wollte ich mich um andere Projekte kümmern, die ich in letzter Zeit eher vernachlässigt hatte. Und mir natürlich eine unterhaltsame Freizeit gestalten.

Doch rückblickend würde ich jedem davon abraten, so vorzugehen. Frische Luft mag gut sein, aber hinterher wird es stickig. Und ich komme in Bedrängnis, nachdem ich den Aufwand unterschätzt habe. Überdies kosten die einzelnen Schritte deutlich mehr Zeit, als ich erwartet hätte.

So laufen mir die Tage davon. Wenn ich meine überarbeitete Fassung nicht rechtzeitig einreiche, kann ich mich von der Urkunde und dem Doktortitel verabschieden. Denn insgesamt bleibt mir nur ein Jahr. In diesem Rahmen muss alles erledigt werden. Mit einigen Stolpersteinen habe ich allerdings nicht gerechnet. Zum Beispiel, wie viele Internetseiten, die im vergangenen Herbst noch online standen, heute nicht mehr aufzurufen sind.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.