interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Meine Aufgaben – Für was bin ich eigentlich da?

Autor:
Lydia

Rubrik:
orientieren

20.06.2018

Auf jeder Station gibt es einen anderen Tagesablauf. Jeder Mitarbeiter hat feste Aufgaben, die täglich anstehen. Ganz wichtig ist aber auch Teamarbeit. Auch unter meinen FSJler-Kollegen unterscheiden sich die Aufgaben stark. So hat eine Freundin, die in der Psychiatrie arbeitet, weitaus weniger zu tun, als ich in der Neurologie.
Ursprünglich bin ich für die hauswirtschaftlichen Aufgaben eingestellt worden. Das heißt im Großen und Ganzen Essen bestellen, austeilen und Kaffee kochen. Mittlerweile hat sich mein Spektrum jedoch erweitert. Zwar bin ich noch im Bereich Hauswirtschaft tätig, aber nicht nur. Mal kümmere ich mich um Patienten, mal unterstütze ich die Ärzte und Ärztinnen bei Untersuchungen und zwischendurch sitze ich in der Kanzel und nehme Telefonate entgegen. Auch bei den Therapeuten helfe ich manchmal aus.
An sich ist dieses Gespringe ganz nett. Immerhin bekomme ich viel zu sehen. Andererseits ist das aber auch ganz schön anstrengend, wenn alle gleichzeitig Hilfe brauchen. Aber warum wurde mein Aufgabenpensum eigentlich so stark erhöht?
Ganz einfach: Es fehlt an Personal. Ursprünglich gab es noch zwei weitere Stationsassistenten. Diese sind aber derzeit nicht auf Station. Ersatz gibt es bisweilen noch nicht. Natürlich kann ich nicht die Arbeit für drei Leute machen. Wer kann das schon? Umso mehr freue ich mich, wenn wir wieder Unterstützung bekommen. Immerhin dauert auch mein Freiwilligenjahr nur noch wenige Wochen. Dann ist noch eine weitere Stelle unbesetzt. Ich hoffe sehr, dass dies nicht allzu lange der Fall sein wird.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.