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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ein Mädchen in der Männerwelt - Wie es dazu kommen konnte (3/3)

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

09.07.2008

Nach dreieinhalb Jahren beendete ich meine Ausbildung erfolgreich und ein neuer Abschnitt in meinem Leben begann. Nun galt es, sich auch in der Arbeitswelt zu behaupten. Ich blieb dem Unternehmen treu und verbrachte eineinhalb Jahre in einer Abteilung welche - logisch - von  Männern dominiert war.

Es war eine angenehme Zeit und bis auf kleine Reibereien mit wenigen Kollegen, die offensichtlich die Gleichstellung von Mann und Frau - mit Bier in der Hand - vorm Fernseher verschlafen hatten, kam ich mit allen sehr gut zurecht.

Ich sammelte unzählige Erfahrungen in den verschiedensten Arbeitsfeldern, lernte viele Leute kennen und  gewöhnte mich schnell an den Arbeitsalltag. So schnell, dass ich mir ab und zu die Frage stellte: „War es das jetzt?"

Die Antwort bot mir mein Chef, als er mich 2006 fragte, ob ich mir schon über meine Zukunft Gedanken gemacht habe. Klar. Er bot mir ein, vom Unternehmen gestütztes, Studium an einer Fachhochschule in der näheren Umgebung an.

Leicht ist mir die Entscheidung zum Studium dennoch nicht gefallen. Durch meine Ausbildung hatte ich eine grobe Vorstellung davon, was mich erwarten würde, und es machte mir Angst. Dennoch entschied ich mich, die Herausforderung anzunehmen. Denn Fakt war, wenn ich es schaffe, bin ich einer der wenigen Absolventinnen eines technischen Studiums und obendrein mit unvergleichbar guten Zukunftsperspektiven.

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