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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Unvorhersehbare Wehmütigkeit

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

18.08.2008

Mit dem heutigen Tag ist meine zwölfwöchige „Klassenfahrt" vorüber. Am letzten gemeinsamen Abend waren wir mit unseren Nachfolgern, dem Matrikel 2007, in einem hübschen Restaurant am See essen. Das Thema der finalen Woche lautete Markscheidewesen und zirka zehn Personen vermittelten uns innerhalb der vergangenen fünf Tage soviel Wissen über einzelne Teilgebiete wie nur möglich. Die ersten drei Tage verbrachten wir in einer der Niederlassungen unserer Firma. Auch ein praktischer Teil, der eine schöne Abwechslung darstellte, stand auf dem Programm. Wir durften mit den verschiedenen Instrumenten selber Strecken messen, Geländehöhen ermitteln und uns ein Bild über die anfallenden Arbeiten am Computer verschaffen.

Der letzte Tag der letzten Woche endete diesmal ausnahmsweise nicht mit einer Prüfung, sondern mit einer dreistündigen Führung durch ein unterirdisches Erzbergwerk, mit Blick auf die Besonderheiten für die Vermessung Untertage.

Obwohl ich mich auf die fünf freien Wochen Semesterferien freue, welche jetzt vor mir liegen, waren die letzten Stunden unerwarteterweise mit einem Hauch von Melancholie versetzt. „Wir werden uns bestimmt manchmal nach Freiberg zurückerinnern und die Zeit hier vermissen", formulierte gestern zum späten Abend einer der Maschinenbauer. Und ich bin mir sicher, dass er damit Recht behalten wird. Auch wenn ich nicht unbedingt meine durchgelegene Matratze in der spartanisch ausgestatteten Pension, die anstrengen Seminartage oder die Nächte, in denen ich nicht schlafen konnte, weil immer gerade irgendjemand etwas zu feiern hatte, vermissen werde, bin ich mir sicher, dass die Seminarzeit eine der schönsten meines Studiums gewesen sein wird.

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