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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Teambuilding

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

15.02.2017

Vor eineinhalb Monaten wurde ich in den Vorstand des Vereins gewählt, für den ich mich in meiner Freizeit engagiere – Mit dem sechsköpfigen bin ich am vergangenen Wochenende für eine Teambuilding-Maßnahme zu einem kleinen Haus in der Eifel gefahren, um dort die anstehende Amtszeit zu planen und die anderen Vorstandsmitglieder besser kennenzulernen.
Seit ich beim Verein AEGEE, einem internationalen Studierendenforum tätig bin, wundert es mich immer wieder, wie professionell dort gearbeitet wird. Unser Verein hat eine lokale und eine europäische Ebene. Auf der lokalen Ebene planen wir Events für europäische Studierende, unterstützen die Erasmus-Programme der Universitäten, behandeln politische Themen in Vortragsreihen, organisieren Austausche und fördern insgesamt das Reisen und Kennenlernen anderer europäischer Länder.
Auf europäischer Ebene verwalten, vernetzen und unterstützen wir die lokalen Vereine. Außerdem trägt die europäische Ebene die Dinge, die die lokalen Vereine beschäftigen an die europäische Kommission heran und verschafft den europäischen Studenten so eine kleine Lobby in der EU.
Dieser Struktur und der Tatsache, dass es AEGEE schon seit 1985 gibt und es damit viel Zeit hatte sich zu entwickeln, ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass viele AEGEE-Mitglieder auf unzähligen Workshops schon gelernt haben, produktiv und effektiv im Team zusammen zu arbeiten. Nach nur einem Jahr bei der AEGEE bin ich relativ neu und habe jetzt schon mehr Softskills als in meiner Schulzeit gesammelt. Ich habe zum Beispiel gelernt, dass Teambuilding für ehrenamtliches Engagement eine unverzichtbare Maßnahme darstellt. Wer seine Freizeit freiwillig für Dinge opfern will, die nicht so gemütlich wie die Couch zuhause sind, muss sich im Team wohlfühlen.

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