interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Pfingstwoche

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

14.06.2017

An der RWTH Aachen ist von Mitte Mai bis Mitte Juni quasi nichts los, da man von einem Feiertag in den nächsten fällt und die Uni zudem eine weitere Woche frei gibt. Offiziell kann die Pfingstwoche für Exkursionen genutzt werden. Es gibt teilweise auch sehr interessante Angebote von Instituten. Allerdings haben wir mit diesen fünf vorlesungsfreien Tagen plus den beiden angrenzenden Wochenenden sogar länger frei, als in den „langen“ Semesterferien. Deshalb nutzt kaum einer meiner Kommilitonen diese Angebote, sondern fährt lieber in den Urlaub. Strand und Sonne statt Werksbesichtigung – kann ich verstehen.
Auch ich hatte etwas Urlaubsähnliches geplant. Wie schon Anfang des Jahres hat mein Freundeskreis in Aachen sich vorgenommen, jeden von uns in seiner Heimat zu besuchen. Bei mir und zwei anderen waren wir schon, vier weitere folgten in der Pfingstwoche. Da wir fast alle in NRW wohnen, hielten sich dank des Semestertickets auch die Fahrtkosten in Grenzen.
Die wichtigste Erkenntnis dieser Tage: Es gibt echt verdammt viele schöne Ecken in Deutschland – von Vulkaneifel, Ruhrmetropole Essen, Bergisches Land bis Münsterland, vom kleinsten Kaff bis zur Großstadt. Und wir hatten alles dabei. Um zumindest auf ein minimales Maß an Kultur zu kommen, bekamen wir vor Ort vom jeweils Einheimischen eine Führung. Für Spaß sorgten danach meistens auch die Eltern, die uns bereitwillig die eine oder andere peinliche Geschichte unseres Freundes erzählten ...
Ein bisschen Zweifel habe ich, ob wir auf den vielen Kilometern, die wir mit dem Zug zurückgelegt haben, immer angenehme Mitreisende waren. Wer sich allerdings ab und zu Mal ein wenig Spaß erlaubt, hätte gute Chancen gehabt, sich von unserer guten Laune anstecken zu lassen.

Diesen Artikel teilen