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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Geschoben oder geschmissen?

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

29.09.2017

Nach einem ziemlich turbulenten Start in die Klausurphase habe ich jetzt ungefähr die Hälfte geschafft. Meine interessanteste Beobachtung bisher betraf die Anmeldezahlen zu unseren Klausuren und wie viele dieser Anmeldungen von Kommilitonen aus meinem Semester waren.
Wir sind damals mit 1.400 Maschinenbaustudierenden in das erste Semester gestartet. Zu der vorigen Klausur hatten sich insgesamt 800 angemeldet. Davon waren aber noch knapp die Hälfte Zweit- oder Drittschreiber aus höheren Semestern. Ergo haben nur 400 bis 500 Leute aus meinem Semester mitgeschrieben. Das bedeutet, dass zwei Drittel von uns entweder geschoben oder geschmissen haben. Diese Zahlen werde ich mir in der nächsten schlecht laufenden Klausur ins Gedächtnis rufen. Hilft bestimmt gegen Anflüge von Panik! Drei von sieben Klausuren stehen mir immerhin noch bevor – unter ihnen die schwerste im ganzen Studium. Zum Glück habe ich für die kommenden Prüfungen etwas mehr Zeit, sodass ich mich nächste Woche endlich mal aus meinem Lernraumradius herausbewegen kann. Ich besuche meine Familie und gönne mir ein bis zwei Tage Pause, um mich mal ein paar anderen Dingen wie zum Beispiel dem anstehenden Urlaub oder dem Thema meiner Projektarbeit zu widmen.
Weil einige von uns im sechsten Semester ins Ausland gehen, haben sie relativ früh angefangen, sich mit der Projektarbeit zu befassen – und haben uns andere damit angesteckt. Vorgesehen für das fünfte oder sechste Semester, sollen wir in Gruppen von zwei bis fünf Leuten in einem ähnlichen Zeitraum wie bei der Bachelorarbeit eine wissenschaftliche Arbeit verfassen. Parallel zum normalen Studium, versteht sich. Dazu können wir uns an jedes beliebige Institut wenden, das gerade eine solche Arbeit ausschreibt. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, eine Arbeit in dem Bereich zu schreiben, den man auch ab dem fünften Semester vertieft. Da mindestens ein anderer aus meinem Freundeskreis wie ich Energietechnik vertiefen wird, muss ich mir zumindest um die Partnersuche keine Sorgen machen. Jetzt müssen wir nur noch ein spannendes Thema auswählen, für das wir uns beide interessieren.

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