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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Auslandssemester

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

19.07.2018

Vor ein paar Monaten hatte ich mich auf einen Erasmus+-Austausch in Frankreich beworben. Das Erasmus+-Programm ist das weltweit größte Förderprogramm für Auslandsaufenthalte an Universitäten. Bewerben können sich europäische Studierende, die ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule studieren wollen. Seit ein paar Wochen kann ich mich nun darüber freuen, dass meine Bewerbung angenommen wurde!
Ich werde das französische Frühlingssemester 2019 in Marseille verbringen. Davor muss ich allerdings erst einmal alle möglichen Dokumente sammeln, mir beizeiten eine Wohnung in Marseille suchen und mich natürlich mit dem Studium und den Fächern an der französischen Hochschule auseinandersetzen. Für letzteres Vorhaben sehe ich noch einige Herausforderungen auf mich zukommen, denn meine erste E-Mail an das International Office der Hochschule wurde erst vier Wochen später beantwortet. Dabei hatte ich nur gefragt, wann das Semester beginnen wird. An meiner Uni stehen solche Termine schon Jahre im Voraus fest. Als die Antwort auf meine E-Mail kam, musste ich allerdings feststellen, dass man solche Nebensächlichkeiten in Marseille ein paar Monate vorher leider noch nicht genau sagen kann. Ich bin also schon vor meiner Ankunft mit ein paar kulturellen Unterschieden konfrontiert. Glücklicherweise habe ich in meinem Französischkurs zwei Kommilitonen kennengelernt, die bereits das Herbstsemester in Marseille verbringen werden und mich dann mit guten Tipps versorgen können.
In jedem Fall freue ich mich riesig über die Zusage und das Semester in Marseille. Denn obwohl ich schon ein Jahr in Frankreich gelebt habe, glaube ich, dass mich diesmal eine ganz andere Kultur erwartet. Marseille dürfte als Großstadt direkt am Mittelmeer einen deutlichen Kontrast zum ländlichen Niederbronn-les-bains an der deutschen Grenze darstellen, in dem ich meinen Freiwilligendienst verbracht hatte.

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