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Die Lehrer von morgen

Ferientief

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

06.09.2018

Gerade habe ich eine Phase, in der mir nicht nach bloggen zumute ist. Es gibt einfach nicht so viel zu erzählen und meine Laune ist durchschnittlich bis schlecht. Darüber zu schreiben fällt mir schwer. Ich versuche es heute trotzdem, weil es euch vielleicht hilft, zu sehen, dass auch bei anderen nicht immer alles nur positiv ist.
Der Kindergarten, in dem ich arbeite hat seit drei Wochen zu. Das bedeutet ich habe frei. Ich kann die Aktivitäten, die ich seither gemacht habe, wahrscheinlich an einer Hand abzählen. In der ersten Woche hat eine gute Freundin aus dem Studium geheiratet. Ich habe bei der Dekoration geholfen und eine Rede für diesen Anlass geschrieben, außerdem musste ich noch passende Schuhe kaufen. Die erste Woche war ich also noch ganz gut ausgelastet.
In der zweiten Woche hatte ich einen Arzttermin und war in der Fahrschule. Das war es mehr oder weniger. Mir wird klar: Mir fehlen soziale Kontakte, aber das lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Das passiert wohl, wenn man nach dem Studium wegzieht. Es ist nicht so leicht, neue Freunde zu finden. Und dabei bin ich sehr kommunikativ. Gerade sind aber alle meine Freunde, die ich hier vor Ort habe, im Urlaub. Und sie haben natürlich auch weit mehr Freunde als ich, weshalb ich häufiger Interesse an einem Treffen habe als sie.
Für mich ist das eine ganz neue Situation, weil ich mich in Ludwigsburg sozial voll eingebunden war und vor Verabredungen kaum retten konnte. Manchmal frage ich mich, wie es Menschen geht, die immer Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion haben und auch im Studium nur wenige Kontakte knüpfen konnten. Ich bin ja doch noch ziemlich privilegiert in dieser Hinsicht.

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