Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Studieren mit Hund

Mit dem Herbst beginnt die Jahreszeit, die ich am liebsten habe. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als lange Spaziergänge am Waldrand zu machen und die Natur in ihrer wunderschönen Pracht zu betrachten.
Sonst habe ich das immer mit meinem Hund gemacht. Ihr Name war Ida. Sie war meine beste Freundin, meine Begleiterin und Seelentrösterin. Leider verstarb sie im hohen Alter und wir schafften uns keinen neuen Hund mehr an. Meine Eltern arbeiten bereits Vollzeit, keine gute Voraussetzung, um sich einen Hund nach Hause zu holen. Ich machte mir viele Gedanken, ob es für mich möglich wäre, mir einen Hund anzuschaffen. Im Studium habe ich unregelmäßig Uni und könnte ihn dorthin mitnehmen. Doch schon allein meine Wohnsituation ist ein Problem. Weiterhin wüsste ich nicht, wie ich den Hund in meinen beruflichen Werdegang miteinbinden könnte.
Eine ehemalige Klassenkameradin hat sich diesen Traum erfüllt. Sie studierte Kulturwissenschaften und hat eine Wohnung, in der Hunde erlaubt sind. Sie traute sich und holte sich die wundervolle Lucie nach Hause. Zudem hat sie das Glück, sie nach dem Studium mit an ihren Arbeitsplatz nehmen zu dürfen und das ohne Probleme.
Mein Traum wäre es, einen Therapiehund auszubilden und ihn mit in die Schule zu nehmen. Allerdings gibt es hierzu viele Hürden, mit denen ich mich später auseinandersetzten muss. Ob sich mein Wunsch erfüllt, bleibt abzuwarten. Bis dahin freue ich mich auf jeden Hund, der mir begegnet.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 7, 2019

Die Lehrer von morgen

Endspurt

Die vorlesungsfreie Zeit neigt sich dem Ende zu. Eigentlich sollte ich nun entspannt in das neue Semester starten, das einiges an Lernaufwand von mir abverlangen wird. Leider bin ich alles andere als die Ruhe selbst. Wenn ich meine Semesterferien reflektiere, denke ich nur ans Arbeiten. Sei es bei der Post, im Hotel oder in der Gastronomie, ich war ständig eingespannt. Letztlich frage ich mich, ob es das Geld wert ist, sich von einem zum anderen Job zu hangeln. Dann aber wiederum stehen Ausgaben vor mir wie ein neuer Laptop, Möbel für mein neues Zimmer oder das Geschenk zur Hochzeit meines Bruders, für die ich das hart erarbeitete Geld benötige. Zudem möchte ich nach meinem Studium eine große Reise mit dem Wohnwagen Richtung Norden machen, die auch einiges kostet. Ich bin heilfroh bald ein geregeltes Einkommen im Referendariat zu haben, selbst wenn es nicht viel ist.
Aus diesem Grund nutzte ich die letzten Wochen vor Semesterstart, um noch etwas Kraft zu tanken. Ich muss nicht mehr groß verreisen oder irgendwelche Trips machen. Mir reicht es, zuhause einfach nichts zu tun oder so wie gestern, mit meiner Oma und ihrer Freundin gemütlich Kaffee zu trinken und einfach in den Tag hineinzuleben. Wir verbrachten mehrere Stunden in meinem Lieblingscafé und unterhielten uns über dieses und jenes. Ich konnte Kraft schöpfen, ausgiebig lachen und fühlte mich wohl. Heute treffe ich mich mit einer Freundin, die ich ewig nicht mehr gesehen habe. Ich bin schon auf ihre Neuigkeiten gespannt. Weiterhin kann ich mich wieder mehr auf meinen Freizeitsport, den Fußball konzentrieren und wieder regelmäßiger am Training teilnehmen. Ich hoffe, die verbleibenden Wochen noch ausnutzten zu können, um mich dann auf den Endspurt vorzubereiten.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Sep 30, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Sep 30, 2019

Die Lehrer von morgen

Sprachen im Rheinland

Eigentlich sollte ich gerade keinen Blogartikel schreiben, sondern meine Hausarbeit. Ich habe zwar schon einiges an Vorarbeit geleistet, aber in den nächsten zwei Wochen viele Termine, sodass es schwierig werden könnte, alles fertig zu bekommen.
Das Thema ist eigentlich ziemlich interessant: Im Seminar „Sprachen im Rheinland“ besprachen wir erst viele Studien, die im Kontext der Dialektforschung schon durchgeführt wurden, anschließend mussten wir selbst eine kleine Studie organisieren und auswerten. Meine Projektpartnerin und ich entschieden uns dabei für einen Vergleich der Mental Maps von Personen verschiedener Herkunft. Mental Maps sind die mentalen Karten, die sogenannte linguistische Laien, also Personen ohne sprachwissenschaftliche Vorkenntnisse, von der deutschen Dialektlandschaft im Kopf haben. Dafür ließen wir zwei Schülergruppen – den Deutsch-LK vom kleinen Bruder meines Freundes und zwei Oberstufenkurse von der Schule im Lippischen Kreis, an der ein Freund meiner Projektpartnerin sein Referendariat macht – auf Deutschlandkarten einzeichnen, welche Dialekte sie kannten und wo sich diese befanden. Anschließend verglichen wir, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich ergaben und inwiefern das mit dem Forschungsstand übereinstimmte.
Für meine Hausarbeit habe ich den Fragebogen, den wir für unsere Untersuchung nutzten, ein bisschen geändert und ihn allen Mitgliedern der Mathefachschaft sowie ein paar weiteren Mathestudierenden zum Ausfüllen vorgelegt. Ich möchte jetzt untersuchen, inwiefern sich die Mental Maps von im Rheinland aufgewachsenen und zugezogenen Mathestudierenden unterscheiden. Eigentlich habe ich total viel Lust darauf – allerdings im Wesentlichen auf die Auswertung, die mir wohl ähnlich wie beim Projekt sehr viel Spaß machen wird und dementsprechend schnell erledigt sein wird. Der Theorieteil schreibt sich allerdings leider nicht von alleine, weswegen ich noch einige Schichten in der Bibliothek einlegen werden muss.

Autor: Janna  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 25, 2019