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Die Lehrer von morgen

Studienortwechsel

Die Uni hat wieder begonnen. Zahlreiche Ersties tummeln sich in den vollen Bussen. Das Fragezeichen ist ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben. Doch es gibt auch Neulinge die nicht zu den Ersties zählen. Meine Freundin, die ich im Frühjahr während ihres Auslandsaufenthalts in Lissabon besucht habe, hat ihren Studienort gewechselt. Sie ist von Bamberg nach Würzburg gezogen.

Es war ein ziemlicher Aufwand den Studienort zu wechseln. Sie hat relativ spät eine Zusage von der Universität bekommen. Weiterhin musste sie sich einzelne Credits von Dozenten in Würzburg anerkennen lassen, um sich fürs Grundschullehramt einschreiben zu können. Einige Grundlagenkurse, die sie in Bamberg belegt hatte, waren unbenotet, hier an der Uni Würzburg sind sie benotet. Nachdem sie sich alle Credits anrechnen lassen konnte, musste sie aufs Prüfungsamt, um sich einzuschreiben. Endlich erhielt sie ihren Studentenausweis und einen Zugang zum Online-Portal der Universität. So konnte sie sich auch endlich, eine Woche vor Unistart, ihren Stundenplan erstellen und sich bei den Kursen anmelden.

In Würzburg sind die Wohnungen ständig knapp. Vor allem vor dem neuen Wintersemester ist es schwer, etwas zu finden. Die Preise gehen bis ins Unermessliche und letztlich sitzt man in einem kleinen, engen und unkomfortablen Zimmer. Da meine alte Schulfreundin so spontan nicht einmal ein solches Zimmer gefunden hat, schläft sie ein paar Tage bei mir. Allerdings wohne ich selbst in einem Zimmer, das keine 16 Quadratmeter fasst – es ist also sehr kuschelig. Glücklicherweise hatte sie einige Wohnungsbesichtigungen und wir hoffen, dass sie eine Zusage bekommt.

Mir persönlich wäre der Aufwand eines Studienortwechsels viel zu groß. Ich hoffe für meine Freundin, dass sich ihre Mühe lohnt.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2019

Die Lehrer von morgen

Zweifel

Das neue Schuljahr hat begonnen und mit ihm kamen auch die Zweifel zurück. Ein halbes Jahr Referendariat liegt bereits hinter mir. Und auch wenn es heißt, das erste Halbjahr sei das einfachste, fand ich es doch oft nervenaufreibend.
Eine meiner Mitreferendarinnen meinte neulich, dass man nach den Sommerferien ganz anders wahrgenommen wird von den Kollegen. Und ich glaube, das stimmt. Man hat schon ein Halbjahr durchgehalten und darf jetzt richtig mitmischen. Irgendwie fühlt sich das alles sehr schön an. Ich gehöre dazu und hin und wieder wird bereits das Thema auf meine Zukunftspläne gelenkt. Ich werde gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, an der Schule zu bleiben. Aber ganz ehrlich: Gerade bin ich mir nicht so sicher. Ich liebe die Schule, ich liebe das Kollegium und ich liebe die Kinder. Trotzdem weiß ich nicht, ob das reicht. Weil ich es nicht liebe, abends um sieben noch die Deutschstunde für den nächsten Tag vorzubereiten. Weil ich es nicht liebe, krampfhaft zu versuchen, unmotivierte Kinder zum Lernen zu bringen. Weil ich es nicht liebe, dass ich in der Schule den ganzen Tag von A nach B renne, kaum eine Pause habe und permanent performen muss.
Alle sagen, dass das Referendariat die härteste Zeit ist – wegen der Bewertungssituation und allem was dazu gehört. Alle sagen, dass es später besser wird, wenn man ein paar Jahre Routine hat. Was ich mich dabei aber frage: Wie soll man sich bewusst für diesen Beruf entscheiden, wenn man erstmal eine „schlimme Zeit“ durchstehen muss? Ich meine, wer selbst das Referendariat liebt, der kann sich danach sicher sein, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Aber ich liebe das Referendariat nicht, nicht immer zumindest. Welchen Schluss soll ich dann daraus ziehen?

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2019

Die Lehrer von morgen

Versicherungen im Referendariat

Vergangene Woche nahm ich an einem Workshop von Lehrerkompass teil. Die Idee der Organisation ist es, angehende Referendare über Versicherungen aufzuklären und eine passende für jeden zu finden. Der Schwerpunkt des Workshops lag vor allem auf Krankenversicherungen, Dienstunfähigkeitsversicherungen und Haftungsversicherungen. Kaum Angekommen, erhielt ich neben einer netten Begrüßung eine Mappe mit Handout und Notizblock und wir wurden in Kleingruppen eingeteilt. Zuerst erfuhren wir etwas über den Verdienst im Referendariat. Die Höhe unterscheidet sich je nach Art der Krankenversicherung. Denn für Beamte ist es günstiger, sich privat versichern zu lassen, da besondere Tarife für sie gelten. Es muss allerdings zusätzlich eine Beihilfeversicherung abgeschlossen werden, um eine volle Rundumversorgung garantieren zu können. Uns wurden Bedingungen aufgezeigt, um bei einer privaten Krankenkasse ein volles Mitglied werden zu können. Außerdem gaben uns die Organisatoren Tipps und Tricks, wie man sich richtig für eine private Krankenversicherung anmeldet. Weiterhin wurde die Dienstunfähigkeitsversicherung und die Haftpflichtversicherung vorgestellt. Mit Hilfe einer Checkliste kann man herausfinden, welche Versicherungen die passenden für einen sind. Trotz des hilfreichen Workshops habe ich einen privaten Termin bei Lehrerkompass vereinbart, um die richtigen Versicherungen für mich auszuwählen. Die Teilnahme ersparte mir auf jeden Fall viel Arbeit und Zeit, weswegen ich es jedem nur empfehlen kann.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 22, 2019
Autor: Eva
Rubrik: orientieren
Oct 22, 2019