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Schülerleben live

Frühlingsgefühle

Autor:
Lina

Rubrik:
orientieren

24.03.2020

Ich liebe den Frühling. Ich liebe es, unter blühenden Bäumen mit offener Jacke zu laufen, den Sonnenschein auf meinem Gesicht und ein Lächeln auf den Lippen. Ich liebe Kleider, Picknicken und Osterferien. Aber am allermeisten liebe ich die Frühlingsgefühle. Wenn die Sonne endlich etwas früher aufgeht und etwas wärmer strahlt, wenn ich am Morgen das Vogelgezwitscher hören kann und die Krokusse anfangen zu blühen, dann bemerke ich, dass sich etwas in mir verändert.
Es fühlt sich fast so an, wie aufzuwachen. Der Duft von Blüten beruhigt mich, die Lieder der Vögel verwandeln sich in ein Summen meinerseits, bis sich dann schließlich die Sonnenstrahlen in ein Lächeln verwandeln und meine Augen zum Leuchten bringen.
Der Frühling bedeutet für mich Neuanfang. Er motiviert mich, gibt mir neue Kraft und erinnert mich jedes Mal daran, warum er meine Lieblingsjahreszeit ist. Und dass, obwohl ich Heuschnupfen habe! Ich werde aktiver und bin zufriedener.
Und wenn der Schulstress mich mal wieder zu erdrücken droht, oder wenn eine Krisenwarnung auf die nächste folgt, dann erinnere ich mich daran: Bald ist Frühling!
In Zeiten des Klimawandels denke ich mir manchmal, dass es vielleicht besser wäre meine Gemütslage nicht von einer bestimmten Jahreszeit oder Temperatur abhängig zu machen. Und das ist auch wahr! Ich versuche also nun, mich auch im Winter auf die Suche nach Frühlingsgefühlen zu begeben. Denn im Endeffekt sind es ja genau das: Gefühle. Und die kann ich auch im Winter erzeugen! Aber dass mich auf dieser Reise etwas Sonnenschein begleitet, dagegen hätte ich natürlich trotzdem nichts einzuwenden.

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