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USA

Mein Weg zum Visum (Teil 1): Die Terminvereinbarung

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

13.08.2009

Eine meiner „Missionen" in Deutschland, außer Familie und Freunde besuchen, wird sein, mein neues Visum zu beantragen. Als Au-pair hatte ich ein sogenanntes J-1 Visum, genauer gesagt ein „Exchange Visitor Visa", also ein Besucher-Visum. Dieses ist jedoch bereits abgelaufen, da mein Besuchs-Jahr Anfang Juli endete. Einen weiteren Monat darf ich mich aber damit noch legal im Land aufhalten. So weit so gut, als Studentin brauche ich aber ein neues Visum.

Anfangs wusste ich nicht so recht, wie ich das von Amerika aus angehen sollte. Schließlich geht man nicht einfach so zur amerikanischen Botschaft und sagt: „Hello, I need a Visa for the USA". Los geht's mit der Terminvereinbarung. ZUM GLUECK gibt es den Online-Service für Visainterview-Termine. Das macht es für mich sehr viel leichter. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich damals für mein erstes Visum beim Visa-Informationsdienst angerufen habe. Hilfe, hatte ich mich blamiert. „Würden Sie bitte mir bitte Ihren Namen mit Fliegerbuchstaben nennen?"

Wie bitte? Was ist das bloß, fragte ich mich. Mann, ich war doch sowieso schon so nervös, dort anrufen zu müssen. Im Endeffekt ist ein Fliegeralphabet nichts weiter als „A wie Anton", „B wie Berta" ... Na super, darauf war ich damals natürlich nicht vorbereitet und brauchte somit eine Weile, bis ich meinen sehr langen vollständigen Namen im Fliegeralphabet parat hatte. Natürlich nicht ohne „O wie... äh... Otto, P wie... PP...Paula..." Nein, ich darf daran wirklich nicht mehr denken, es war mir sooo peinlich.

Anyway, daraus habe ich auf jeden Fall gelernt und lege mir seitdem immer einen Zettel neben das Telefon, sollte ich mal wieder ein solches offizielles Telefonat führen müssen. Denn leider ist es auch alles andere als günstig, einen Termin bei der amerikanischen Botschaft zu vereinbaren. Für den Anruf habe ich damals 1,86 Euro pro Minute zahlen müssen, was insgesamt so um die 15 Euro machte. Für die Terminvereinbarung per Internet brauchte ich „nur" 10 Dollars, denn ich konnte die Summe bequem aus den USA von meinem amerikanischen Konto abbuchen lassen.

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