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Studieren im Ausland

Studieren in den USA - mein persönlicher Einblick (Teil 1)

Das Studentenleben in den USA ist etwas anders als in Deutschland. Obwohl ich in Deutschland nicht studiert habe, sondern gleich nach dem Abi in die USA gegangen bin, denke ich, dass es einige Unterschiede gibt. Vor meinem ersten Semester am College war alles, was ich wusste, der Name meines Hauptfachs: Broadcasting.

Welche Kurse ich jedoch belegen musste, um am Ende mit einem Bachelor-Abschluss dazustehen, wusste ich nicht. Würde mir ein Unterrichtsplan vom College erstellt? Sollte ich mich bei der zuständigen Stelle erkundigen? Ich habe dann einfach im Internet nach Antworten gesucht und diese auch gefunden. Ja, es gibt für jedes Hauptfach vorgeschriebene Kurse, die man unbedingt belegen muss. Sie machen ungefähr die Hälfte meiner Veranstaltungen aus. Die andere Hälfte setzt sich aus allgemeinbildenden Kursen zusammen. Auf dem Plan stehen etwa Erdkunde, Literatur, Mathematik, Physik und Biologie. Ungefaehr 60 Credits müssen mit diesen Kursen abgedeckt werden. Die fehlenden 60 erwerbe ich in meinem Hauptfach.

In der Art und Weise, wie ein Kurs abläuft, gibt es zum Teil große Unterschiede. Das liegt aber vor allem an den Professoren. Manche lesen stur ihr Skript vor und die Studenten machen sich Notizen. Anderen ist es wichtig, dass die Studenten sich aktiv beteiligen. Ich habe sehr viele Medien-Kurse belegt, in denen durch Präsentationen und Gruppenarbeiten intensive Mitarbeit gefordert wird. Es ist hier sehr beliebt, die Professoren, bevor man sich in die jeweiligen Kurse einschreibt, bei ratemyprofessors.com „auszuchecken“. Auf dieser Website bewerten Studenten Professoren, was sich manchmal als sehr hilfreich erweist.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 19, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 19, 2014

Studieren im Ausland

Vor Ort helfen?

Der alte Fernseher hat schon Streifen im Bild, dennoch bleibt das Traumschiff in der Südsee eine der beliebtesten Fernsehfantasien der Zuschauer des Zweiten Deutschen Fernsehens. Inmitten dieses Paradieses fand ich mich unlängst auf einem Fahrrad wieder und machte ein paar Besorgungen. Kurz vor meiner Ankunft in Tonga zog der Tropensturm Ian über die 200 Kilometer nördlich gelegenen Ha’apai Inselgruppe, nahm den Großteil der Häuser mit, riss Bäume und Palmen aus und brachte eine Menge Salzwasser in die Böden, was noch für einige Zeit für Ernteausfälle sorgen wird. Ich saß also auf meinem Fahrrad und überlegte, wie ich helfen kann. Um nichts zu überstürzen, klopfte ich beim deutschen Konsulat an, die konnten aber nur zur Geldspende raten, was das Rote Kreuz auch bevorzugte. Durch Zufall traf ich Chris, der, von Gott berufen, vor zwei Jahren nach Tonga kam, um Missionsarbeit zu betreiben und der nun auf die Inseln wollte, um Fotos zu machen und den Leuten beim Wiederaufbau zu helfen – für umme. „Wenn ich Geld machen wollte, wäre ich in den USA geblieben“, wo er ein Bauunternehmen und sein eigenes Haus hatte.

Leider wäre die Fähre am Tag meines geplanten Rückfluges nach Neuseeland erst zurückgekehrt und so beschloss ich, dass vielleicht das Geld, das ich durch sparen und zelten zusammen bekomme, doch helfen würde. Ich empfand es als Niederlage und Erfolg zugleich, denn so konnte ich meine Arbeitskraft nicht einbringen. Und es fühlt sich seltsam an, einfach sein Geld an eine Organisation zu geben. Ich musste lernen, ihnen zu vertrauen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 12, 2014
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 12, 2014

Studieren im Ausland

Ohne Internet

Am nächsten Morgen frühstückte ich erst einmal in Ruhe und fing dann an zu putzen. Erst am Nachmittag schaltete ich meinen Laptop ein, um meinen Eltern zu schreiben. Ich gab das Internetpasswort ein und war total begeistert, wie schnell die Verbindung war. Es waren bereits ein paar Mails von meinen Freunden und auch von meiner Mutter angekommen, die natürlich alle wissen wollten, ob es mir gut ging. So schrieb ich meinen Eltern eine lange Mail und erzählte ihnen von meiner Reise, dem „pastel“, Thais Eltern, Jonathan und von meiner neuen Wohnung. Doch als ich sie gerade abschicken wollte, kam die Meldung, dass keine Verbindung mehr zum Internet bestand. Ich dachte mir nichts dabei, da mir das auch schon öfter in Köln passiert war. Meistens musste man nur fünf Minuten warten und dann funktionierte es auch schon wieder. Doch dieses Mal war das leider nicht der Fall. So kochte ich mir erst einmal etwas zu Mittag und schaute zwischendurch immer wieder, ob es wieder ging. Aber nichts passierte. Auch am Abend, kurz bevor ich schlafen ging, funktionierte es nicht. Und ein Router war weit und breit nicht in der Wohnung zu sehen, den ich hätte aus- und wieder einschalten können.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Mar 5, 2014
Autor: Esther
Rubrik: studium
Mar 5, 2014