interaktiv

Meine Abschlussarbeit

Urlaub? Pustekuchen!

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

26.09.2017

Juhu! Endlich Semesterferien! Doch wer studiert, weiß, dass das nicht automatisch wochenlanges Erholen und Urlaub pur bedeutet. Ich selbst habe seit dem Ende der Vorlesungszeit mehr Stunden in der Uni verbracht als in all den Wochen davor.
Grund dafür ist meine Masterarbeit, mit der ich gleich zu Beginn ordentlich vorankommen wollte. Und das viele Lesen und endlose Starren auf den Bildschirm haben sich gelohnt: Innerhalb kürzester Zeit konnte ich die ersten 25 Seiten meiner Abschlussarbeit fabrizieren. Gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass ich für die vollen 80 bis 100 Seiten noch bis März Zeit habe. Wieso ich mich so beeilt habe? Na ja, irgendwann hat man dann eben doch mal gerne frei und wie das immer so ist, kommt bei mir in diesem Spätsommer alles auf einmal: Zehn Tage Kreuzfahrt mit meiner Mutter, eine Woche Oktoberfest in meiner künftigen Heimat München und anschließend noch mal eine Woche Portugal mit meinem Vater – und das alles in nur vier Wochen! Doch dieses Jetset-Leben will natürlich geplant sein, also ist es gut, vorher alles Wichtige abzuarbeiten, um dann die freien Tage ohne To-do-Listen im Hinterkopf verbringen zu können.
Doch Pustekuchen. Als ich gerade mit meiner Mutter am Hafen von Cannes entlang spazierte, meldete sich mein Chef, für den ich seit etwa einem Jahr als freie Redakteurin tätig bin. Die Lokalzeitung, für die ich bisher schrieb, musste kürzlich leider eingestellt werden. Stattdessen arbeitete ich parallel zu meiner Masterarbeit am Veranstaltungskalender für das ebenfalls verlegte Familienmagazin. Nun jedoch der neue Coup: Anstelle der Lokalzeitung soll ab nächstem Monat ein Magazin für den gesamten Kreis erscheinen – Redaktionsschluss ist der 29. September. Ob mir noch einige Themen einfallen würden, fragte mich mein Chef, und ob ich noch den einen oder anderen Artikel schaffen würde. Uff! So hatte ich mir meinen wohlverdienten Urlaub eigentlich nicht vorgestellt. Aber als Studentin – und ganz besonders als Redakteurin – hat man wohl niemals frei. Also schnell zwei Themen aus dem Hut gezaubert, Recherche zwischen Tür und Angel erledigt und Text und Bilder dann irgendwo zwischen Bahnhof und Theresienwiese organisiert. Das Gute an meinem Job ist schließlich, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit von überall aus arbeiten kann – Hauptsache es gibt WLan!

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