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Barrierefrei studieren?

Meine Wohnung - ihr Büro

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

09.09.2008

Damit nicht noch mehr Zeit verloren ging, entschloss ich mich dazu, die Hilfskraft zu mir nach Hause zu holen. Sie hier scannen zu lassen, hat Nach-, aber auch Vorteile.

Der gravierendste Nachteil ist der, dass ich natürlich nicht vor meinem Laptop sitzen und arbeiten kann, solange sie das tut. Ich verbringe diese Zeit dann oft mit Aufräumen, Putzen oder damit, Hörbücher zu hören. Wenn ich die Hilfskraft besser kenne und mir auch sicher bin, dass ich sie in meiner Wohnung alleine lassen kann, treffe ich mich, während sie dort arbeitet, mit Freunden in der Stadt, mache Besorgungen oder gehe in die Uni.

Aber normalerweise nehme ich ja meinen Laptop in die Uni mit, sodass sie dann nicht scannen kann. Gleichzeitig ist auch sie Studentin und hat immer wieder gerade dann in der Uni zu tun, wenn es aus meiner Sicht gut möglich wäre, dass sie an meinem Laptop arbeitet. Auf den Punkt gebracht: Hätte sie ihren eigenen Arbeitsplatz an einem der Lehrstühle, wären wir zumindest zeitlich mehr flexibel.

Ein Vorteil der Tatsache, dass ihr Arbeitsplatz in meiner Wohnung ist, liegt darin, dass wir uns bei Details leichter absprechen können. Vorausgesetzt natürlich, ich bin gerade auch zu Hause. Sie kann mich dann sofort fragen, ob sie Grafik X wirklich versprachlichen soll oder ob ich es verstehe, wenn sie Abbildung Y so und so umsetzt. Besonders in der Einarbeitungszeit war es hilfreich, dass ich in der Nähe war und ihr so immer wieder zeigen oder erklären konnte, wie sie was am besten macht.

 

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