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Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

07.01.2008

Ich lebe nun schon seit über einem Jahr in Erlangen und habe während dieser Zeit unter anderem dazu gelernt, inwieweit mich Dozenten, Bibliotheksmitarbeiter und Kommilitonen unterstützen. Die Mitarbeiter der Mensa gehen hier mit gutem Beispiel voran. Natürlich treffe ich dort auch immer wieder auf Studierende, die mir ein Tablett und Besteck reichen, mir dann sagen, was es wo zu essen gibt und mich auch zu den einzelnen Ausgaben oder zur Kasse führen. Meistens sind es aber die freundlichen Mensa-Mitarbeiter, die auf mich zukommen, sobald sie mich sehen. „Wollen Sie noch etwas trinken? Salat oder einen Nachtisch?", bieten sie mir an. Die Frau an der Kasse sagt dann: „Sie hatten noch 12,90 Euro auf Ihrer Karte, davon gehen 2,10 weg und jetzt bleiben 10,80 Euro übrig." Währenddessen hält sie meine Hand fest und legt danach die Karte hinein.

Jemand bringt mich zu einem Tisch, der möglichst in der Nähe ist, damit ich später leichter zurückfinde. Was nicht heißt, dass sie mich nicht manchmal auch noch nach dem Essen nach draußen begleiten würden, obwohl ich mich hier inzwischen doch ganz gut auskenne. Und sie machen es außerdem möglich, dass ich meine Guthaben-Karte nicht am Automaten aufladen muss.

Ich will damit nicht sagen, dass das Mittagessen von früh bis spät das Wichtigste wäre, mich aber auf jeden Fall dafür bedanken, dass man mir in dem großen, unübersichtlichen Raum zwischen zahlreichen anderen Hungrigen Tag für Tag und völlig selbstverständlich einen sicheren Weg ans Ziel ebnet.

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