Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Was tun nach dem Abi?

Ein Sprung ins kalte Wasser der Schweiz

Da war ich schon ein paar Mal mit dem Zug in der Schweiz unterwegs, doch erst jetzt, bei meiner Fahrt nach Rorschach, fiel mir auf, wie groß doch die kulturellen Unterschiede zu Deutschland sind.

In der Schweiz heißt es z.B. „Halt anfordern“, wenn man bei einer Haltestelle aussteigen will, statt des „Stop“-Knopfes in den meisten deutschen Bussen. Außerdem wird freundlich darauf hingewiesen, dass dies ein rauchfreier Zug ist: „Dies ist kein Lungenzug“. Das würde ich doch bei der Deutschen Bahn nie lesen, oder?

Präzise, klare Worte. Und dann wäre da noch der Ruf der Schweizer Unis. Ein hoher Anteil an Auslandsstudenten, sehr gute Ausstattung und überschaubare Größen machen die Hochschulen attraktiv. Natürlich kostet das Leben zwischen Käse und Schoki auch einiges. An der Uni St. Gallen etwa wird einem vorgerechnet, mit monatlich 1.600 Euro an Ausgaben zu rechnen, denn schon die Studienkosten belaufen sich auf 180 Euro pro Monat. Die Mietkosten liegen etwa bei 500 Euro. Mein ehemaliger Klassenkamerad, der dort studiert, hat schon gescherzt, er ernährt sich nur noch von Reis, um Geld zu sparen. Viel Zeit muss er natürlich auch investieren. Aber zumindest das Französisch lernen blieb ihm im deutschsprachigen Teil der Schweiz erspart.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  May 17, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
May 17, 2011

Was tun nach dem Abi?

Zwei Flüge und zwei Spritzen — vorerst!

Vom Hausarzt zum Gesundheitsamt und wieder zurück: Das war der ganz normale Behördengang, den ich durchlaufen habe, bis ich dann wusste, was ich noch an Impfungen brauche und wer dafür zuständig ist. Nur das Tropenistitut habe ich dabei ausgelassen. Und doch kann man hier die ländlichen Versorgungsstrukturen einmal loben.

Meine Hausärztin hat mein vollstes Vertrauen und sie hat mal wieder bewiesen, warum. Kaum angekommen und gefragt, welche Impfungen ich für Südostasien bräuchte, stellte sie fest, dass ich noch eine Typhusimpfung und eine Schnellimmunisierung gegen Japanische Enzephalitis bzw. Borreliose bräuchte. Sofort rief sie bei der Apotheke im Ort an, sodass ich noch am selben Tag zwei Spritzen bekommen konnte. Deshalb schaffe ich die restlichen Impfungen gerade noch bis zu meinem Abflug.

Stress kam nur auf, weil ich nun endlich meinen Flug gebucht habe. Am zweiten Sonntag im Mai soll es nun losgehen: Ab nach Kuala Lumpur, von da aus weiß ich immer noch nicht genau, ob es weiter nach Sandakan oder nach Kota Kinabalu gehen soll, obwohl ich dafür auf jeden Fall auch noch einen Flug buchen muss. Jetzt halte ich mich erst mal an meinen straffen Wochenzeitplan. Ich habe noch schnell Geld angefordert, Visa-Bedingungen für Malaysia, Thailand und Indien abgecheckt und bin dann ab ins Trainingslager, um von dort aus direkt zu meinem ersten Freiwassertauchgang zu fahren. Typischer Freizeitstress eben.

Autor: Manuel  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  May 13, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: arbeitsmarkt
May 13, 2011

Was tun nach dem Abi?

Der Spendenroboter oder Cookie vs. Mähdrescher

In dutzenden amerikanischen Teenie-Filmen gibt es die nervige Schwester, die bei den Pfadfinderinnen ist und zusammen mit ihren Freundinnen, die beste Verkäuferin für den guten Zweck werden will. Meistens verkaufen sie Cookies und mit ihrem süßen Grinsen bringen sie die Leute dazu, auch mal eine Packung mehr zu kaufen. Doch so einfach ist das gar nicht mit dem Spenden sammeln. Einfach die Hand aufhalten und um Geld bitten wäre mir persönlich unangenehm. Viel effektiver wäre es natürlich, einfach selbst zu arbeiten und die 6,50 Euro Stundenlohn für den guten Zweck zu geben. Da erfährt dann aber niemand etwas von der guten Sache und das ist neben dem Finanziellen auch der wichtigste Faktor: Aufmerksamkeit.

Es muss also etwas Neues und Ausgefallenes sein. Oder etwas Altbewährtes, das viele Leute anlockt. Als erstes dachte ich natürlich an einen einfachen Kuchenverkauf. Schließlich gibt es doch nichts Ehrlicheres als Leuten den Magen zu füllen und ihnen dazu noch ein gutes Gewissen zu verkaufen. Leider bräuchte ich da einen Verein, der dahinter steht, um in unserer Stadt einen Stand zu ergattern. Aber die Bürokratie hat ja auch ihr Gutes, sonst könnte jeder daherkommen, Geld für einen anscheinend guten Zweck sammeln und es selbst behalten. Für ehrliche Leute ist das natürlich ärgerlich.

Am besten wäre also ein Spendenroboter.  Der Roboter baut aber auch nicht von alleine. Also kreativ bleiben und nach anderen Spendenmöglichkeiten suchen: Jetzt steht erst mal Rasen mähen und Holz hacken in Nachbars Garten an.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  May 10, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
May 10, 2011