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Was tun nach dem Abi?

Der Spendenroboter oder Cookie vs. Mähdrescher

Autor:
Manuel

Rubrik:
orientieren

10.05.2011

In dutzenden amerikanischen Teenie-Filmen gibt es die nervige Schwester, die bei den Pfadfinderinnen ist und zusammen mit ihren Freundinnen, die beste Verkäuferin für den guten Zweck werden will. Meistens verkaufen sie Cookies und mit ihrem süßen Grinsen bringen sie die Leute dazu, auch mal eine Packung mehr zu kaufen. Doch so einfach ist das gar nicht mit dem Spenden sammeln. Einfach die Hand aufhalten und um Geld bitten wäre mir persönlich unangenehm. Viel effektiver wäre es natürlich, einfach selbst zu arbeiten und die 6,50 Euro Stundenlohn für den guten Zweck zu geben. Da erfährt dann aber niemand etwas von der guten Sache und das ist neben dem Finanziellen auch der wichtigste Faktor: Aufmerksamkeit.

Es muss also etwas Neues und Ausgefallenes sein. Oder etwas Altbewährtes, das viele Leute anlockt. Als erstes dachte ich natürlich an einen einfachen Kuchenverkauf. Schließlich gibt es doch nichts Ehrlicheres als Leuten den Magen zu füllen und ihnen dazu noch ein gutes Gewissen zu verkaufen. Leider bräuchte ich da einen Verein, der dahinter steht, um in unserer Stadt einen Stand zu ergattern. Aber die Bürokratie hat ja auch ihr Gutes, sonst könnte jeder daherkommen, Geld für einen anscheinend guten Zweck sammeln und es selbst behalten. Für ehrliche Leute ist das natürlich ärgerlich.

Am besten wäre also ein Spendenroboter.  Der Roboter baut aber auch nicht von alleine. Also kreativ bleiben und nach anderen Spendenmöglichkeiten suchen: Jetzt steht erst mal Rasen mähen und Holz hacken in Nachbars Garten an.

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