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Was tun nach dem Abi?

Geld verändert sich im Regen

Mein Tipp für längere Flüge: Am Tag vorher wenig schlafen. Man kann dann die Zeit während des Fluges zum Schlafen nutzen. Oder via Entertainmentsystem Bahasha Malay lernen.

Hier in Kuala Lumpur angekommen, hieß es deshalb für mich gleich die Stadt zu erkunden. Davor allerdings checkte ich nochmal meine Optionen bezüglich Volunteering. Und langsam werden das irgendwie immer mehr. Noch ein Schildkrötenprojekt auf Pulau Tionman und eines 60 Kilometer außerhalb von Kula Lumpur. Dann im Zoo arbeiten, beim Biolandbau helfen oder doch zu den Fischen ins Wasser steigen.

Heute ist Feiertag, deswegen haben alle Büros geschlossen und alle pilgern zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten. Mich zog es ins FRIM (Forest Research Institut of Malaysia), wo ich mir Informationen bezüglich Natur und Naturschutz erhoffte. Leider waren alle Museen und Büros auch hier geschlossen, sodass mir nur das Trekking durch das Dschungelareal blieb. Wobei ich aber schnell auf Gleichgesinnte traf und mich später noch drei Guides anschloss. Affen, Vögel, Schmetterlinge, ein Water Lizard (eine Art Leguan) und vieles mehr. Es hat sich also gelohnt sich in das Abenteuer zu stürzen. Und für ca. 70 Cent bekommt man hier in der Stadt kein vollständigeres Mittagessen mit Getränk.

Morgen heißt es dann wieder telefonieren, auf Stühlen sitzen und organisieren. Schön, dass es hier auch erfrischende Regenfälle gibt. Und mit dem Regenfall scheint auch die Währung nach oben zu gehen. Denn ein Euro war plötzlich nur noch 4,2 MR wert, obwohl ich letzte Woche noch 4,5 bekam. Also lieber nochmal sparen und morgen dann vielleicht nochmal 0,1 mehr kriegen. Wäre bei höheren Beträgen ja ein gutes Mittagessen!

Autor: Manuel  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Jun 28, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: arbeitsmarkt
Jun 28, 2011

Was tun nach dem Abi?

Geprügelt und untergebracht

Am letzten Tag vor der Abreise und dem Sturz ins Abenteuer, gibt es immer noch keine genaueren Informationen. Dafür bin ich in Sachen Selbstverteidigung jetzt besser gewappnet. Ich meine nicht mein Minischweizermesser, die Malariatabletten oder das Moskitozelt, das noch auf den letzten Drücker ins Haus geflattert ist, sondern Ju-Jutsu. Am Tag vor meiner Abreise habe ich meine Orangegürtelprüfung abgelegt, zum 4. Kyu (Orangegurt). Glücklicherweise habe ich mir bis auf ein paar Kratzer und blaue Flecken auch keine schlimmere Verletzung zugezogen.

Ebenfalls auf den letzten Drücker konnte ich mein „accomodation offer“ wahrnehmen und schon mal meine Miete für das nächste Jahr begleichen. Denn ansonsten hätte ich jetzt noch ein UK-Bankkonto herzaubern müssen. Da war die Kreditkarte die einzige Möglichkeit, vor Ablauf der Frist von sieben Tagen, den Vertrag zu besiegeln. Natürlich aber nicht, ohne das Kleingedruckte zu lesen: Auf Tiere, einen eigenen Wasserkocher und gegebenenfalls Hausparties muss ich laut Vertrag verzichten. Und ein bisschen Heimat darf auch mit: Bettwäsche muss man selbst mitbringen. In den nächsten drei Monaten werde ich mich danach wohl sehnen: Ein kuscheliges, gemütlich weiches, großes Bett.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 24, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Jun 24, 2011

Was tun nach dem Abi?

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Auf dem Segelschiff wäre es heiß gewesen. Shorts und T-Shirt mehr hätte man da nicht gebraucht. Mit Moskitos hat man auf freier See auch kaum zu kämpfen. Da ich jetzt aber wahrscheinlich nur kleinere Projekte in Aussicht habe und dafür vielleicht das Reisen größer ausfällt, sollte ich auch vorbereitet sein.

Also schnell noch ein Moskitozelt gekauft, denn im Dschungel und am Meer wird man sonst selbst zum Abendessen. Natürlich muss ich da hoffen, dass der trockene Monsun auch wirklich trocken bleibt. Aber dank Klimawandel, das sagen die meisten Bücher, kann man sich auch hier nicht mehr aufs Wetter verlassen.

Auf alles vorbereitet sein lautet deswegen die Devise. Regenjacke und Regencape, genauso wie langärmlige Klamotten, auch wenn man schwitzt wie blöde. Und natürlich die Landessprache noch besser beherrschen: Bahasa Malay. Denn dann muss ich nicht immer im Hostel wohnen, sondern man könnte bei einem „Homestay“ Land und Leute intensiver kennenlernen. Denn WOOFen gibt es in Malaysia leider nicht. Aber auf den Philippinen. Und da gibt es auch kein schlechtes Wetter – nur komplizierte Fährverbindungen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 20, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Jun 20, 2011