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Was tun nach dem Abi?

Spionieren bei der Konkurrenz

Über der City von Kuala Lumpur thronen die Petronas Towers, das einst höchste Gebäude der Welt. Und irgendwann wird auch der Burj al Khalifa, der gerade in Dubai hochgezogen wird, diesen Titel verlieren. Unter den Towern befindet sich das KLCC Aquarium, das mit "world-class Aquarium" betitelt wird. Und ich wollte natürlich herausfinden, ob das stimmt und wie ein Aquarium aussieht, dessen Budget so viel höher liegt, als das bei meiner Arbeit in der „Green Connection“.

Zusammen mit zwei Belgiern wagte ich den Sprung ins Wasser. Und gleich hinter der ersten Ecke war die „Touch-and-Feel“-Zone mit Bambushaien, Pfeilschwanzkrebsen und Seesternen. Die Angestellte staunte natürlich nicht schlecht, als ich ihr den Job abnahm und den Besuchern die Tiere näherbrachte. Die Atmosphäre war natürlich eine ganz andere, es war unpersönlicher und alles fein rausgeputzt. Aber natürlich gibt es dort bessere Filtersysteme und dergleichen.

Schade war dann nur, dass so viele Tiere aus Südamerika und dem Rest der Welt stammten, wohingegen das Aquarium in Kota Kinabalu sich auf Sabahs Wasserkreislauf konzentrierte. Dafür gibt es hier riesengroße Aquarien und auch einen Aquawalk, einen Tunnel durch ein Becken, in dem gigantische Mantarochen und Sandhaie über die Besucher hinwegschwimmen. Zum Greifen nahe.

Das größte Erlebnis war aber wirklich, das beim Volunteering angeeignete Wissen, interessant und verständlich weitergeben zu können, auch in einem anderen Umfeld. Zur Belohnung gab es dann belgisches Bier in einem deutschen Bierhaus in Kuala Lumpur.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 8, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 8, 2011

Was tun nach dem Abi?

Vollmondpartys und Dhamma-Gesänge

Thailand steht wohl auf der Liste jedes Südostasien-Backpackers. Und nach meinem Volunteering dachte ich mir, könnte ich mir ja auch ein bisschen „Urlaub" gönnen. Per Zufall landete ich dann wirklich in einem holprigen Minibus nach Ko Phangan, wo jeden Monat die legendäre Vollmondparty steigt. Ein ganz anderes Erlebnis, von dem ich mich aber mit Rollerfahrten über das Inselidyll und dem Einzug in ein buddhistisches Kloster erholen konnte.

Als Mann kann man in Thailands Klöstern umsonst, beziehungsweise gegen eine Spende übernachten. Das schließt natürlich harten Schlafuntergrund und minimalistische sanitäre Einrichtungen mit ein. Simplicity heißt das Stichwort. Sich mit wenig zufrieden geben, fasten, den Dhamma-Gesängen lauschen, auf Almosenwanderung gehen oder einfach zwei Stunden im Dunkeln vor einer flackernden Kerze sitzen und meditieren. Und das hat nicht nur mit Spiritualität, sondern auch etwas mit Konzentration zu tun. Gut, dass ich die jetzt zwischendurch etwas trainiere, ab September, wenn ich studiere, werde ich sie nämlich auf jeden Fall brauchen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 4, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 4, 2011

Was tun nach dem Abi?

Orang-Utans kennt jeder!

Viele Borneoreisende kommen nur her, um Orang-Utans zu sehen. In der Wildnis bedeutet das aber anstrengende Tagestreks und Dschungelabenteuer aber natürlich keine Garantie tatsächlich auf einen zu treffen. Im Rehabilitaion Centre in Sepilok kommen täglich 800 Touristen während den Fütterungen in den Genuss die Affen zu sehen. Und vielen bleibt dieses Erlebnis, neben hundert anderen klickenden Fotokameras auf die Affen zu starren, mit einem flauen Gefühl im Magen in Erinnerung. Mich zog es allerdings zu den Borneon Sunbears, nachdem ich im Zoo Negara schon Freundschaft mit ihnen schließen konnte. Leider ist das Borneon Sunbear Conservation Centre noch in der Entstehung begriffen und nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. Nach mehreren Telefonaten mit den richtigen Kontakten konnte ich dann aber doch in den Hinterhof kommen und erleben, wie eine Gruppe neuer Volunteers eingewiesen wurde. Ihre Aufgabe: Innerhalb der nächsten drei Wochen einen Zugang vom Parkplatz zum Areal bauen. Und der grüne Architekt dazu war auch anwesend.

Leider konnte ich die Fütterung dann nicht mehr wahrnehmen, weil ich „geschäftlich" weiter nach Sandakan sollte. Aber meine Orang-Utan-Begegnung hatte ich schon während dem Mittagessen: Ein Orang-Utan-Weibchen versuchte durch die Gitter der Kantine nach zwei Chickenburgern zu greifen. Alle innendrin packten natürlich ihre Kameras aus und sie staunte nicht schlecht. Wer sitzt jetzt im Käfig?, war da die berechtigte Frage!

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 29, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Jul 29, 2011