interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Tage, die man streichen muss

Autor:
Johannes

Rubrik:
auszeit nach dem abi

14.08.2012

Es gibt einfach Tage, da denkt man sich: „Wäre ich doch im Bett geblieben!“ Der letzte Mittwoch war so ein Tag. An sich sah alles sehr ansprechend aus, die Wellen waren super, genau wie das Wetter sowie die Stimmung im Team. Doch das war es dann auch an positiven Dingen; der Unglückstag nahm seinen Lauf: Zuerst riss eine Naht meines Neoprenanzuges, was an und für sich kein Drama ist, nur eben ärgerlich, weil schwer zu reparieren und teuer! Nichtsdestotrotz bin ich ins Wasser gesprungen, denn die Wellen sahen einfach zu verlockend aus. Lange konnte ich allerdings nicht bleiben, da mein Körper aus mir unerklärlichen Gründen beschloss, in sechs verschiedenen Muskelgruppen gleichzeitig zu krampfen. Das war wirklich eine extrem unbequeme Erfahrung, zumal ich mich ja gleichzeitig noch irgendwie über Wasser halten musste! Ich bin dann raus aus dem Wasser, habe etwas gegessen und Magnesiumtabletten geschluckt. Ungefähr zwei Stunden später habe ich mich dann wieder ins Wasser getraut, trotz ziemlich verhärteter Muskeln. Hätte ich wohl lieber nicht machen sollen, denn nach nur zwei Wellen hat es mich auf der dritten ziemlich zerbröselt, ein paar mal ums Brett gewickelt und gut durchgespült. Die Schulter tat danach ziemlich weh, was mich dummerweise nicht daran gehindert hat, im Wasser zu bleiben. Dann habe ich zufällig einen Riss in meinem Surfboard gemerkt, der definitiv Wasser aufgesogen hat. Ich bin also so schnell wie möglich an Land, um den Schaden zu begutachten, wodurch meine Laune noch weiter absank. Die Reparatur wird wohl nicht allzu schwierig, jedoch zeitaufwendig und vermutlich etwas teurer und war im Budget nicht eingeplant. Glücklicherweise gibt es in einem Surfcamp genug nette Kollegen, die einem ihre Zweit-Bretter leihen.

Mit den bisherigen Ereignissen war es aber leider noch nicht erledigt; abends bin ich dann nämlich noch an einem Schlagloch im Asphalt der Campingplatz-Straße hängen geblieben und habe mir ein richtig großes Stück Fleisch aus dem großen Zeh gerissen. Wie gesagt, Tage wie diese muss man einfach so schnell wie möglich vergessen!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.