interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Mission: Kriminalinspektorin

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

05.11.2008

Sommer 2000: Ich kam aufs Gymnasium - die weiterführende Schule, ein weiterer Meilenstein in meinem Leben. Zu Beginn der Schulzeit am Gymnasium bereitete es meinen Freundinnen und mir ungemeinen Spaß, jeden kleinsten Winkel im Schulgebäude zu „erschnüffeln". Dieser Beschäftigung pflegten wir vor allem in den Pausen nachzugehen, und so war jede ein einziges Versteckspiel: Sehen und nicht gesehen werden, das war hier die Frage.

Ich betrachtete das Ganze als eine Art Berufsvorbereitung, denn seitdem ich an einer Anime-Detektivserie im Fernsehen einen Narren gefressen und auch so ziemlich jedes TKKG-Buch mindestens dreimal gelesen hatte, gab es für mich nichts Schöneres, als später einmal in die Kriminalbranche einzusteigen. Tatorte untersuchen, Indizien sammeln, Alibis überprüfen, den Täter zu überführen: All dies hörte sich für mich nach einem abwechslungsreichen Beruf mit einem gewissen Nervenkitzel an.

Ich gründete sogar meinen eigenen Detektivclub. Mission: Verdächtige Leute beschatten, die zunehmend verdächtiger wurden, weil sie sich von uns anscheinend bei etwas gestört fühlten (Ich nehme mal an, dass es sich um ihre Privatsphäre handelte)! In der Schule versuchten wir mysteriöse Fehlstunden von Lehrern zu entlarven, verschwundene Gegenstände wieder zu finden und arbeiteten natürlich an unserer „Unsichtbarkeit": Kein Lehrer durfte uns während der Pause im Schulgebäude erwischen. Wir wurden sogar richtig berühmt und durften fleißig Widmungen schreiben - die Hausordnung, und zwar in zweifacher Form!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.