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Master live

Bella Italia

Gerade sind wir aus unserem Italienurlaub zurückgekommen. Sonnenschein, Frühlingsduft, Weinberge und idyllische Dörfer entlang der Ligurischen Küste, dazu viel Focaccia mit leckeren Oliven und Tomaten – das sind die Zutaten für einen perfekten Urlaub. Und das Ganze durfte ich mit der Person genießen, mit der ich sowieso bis ans Ende der Welt gehen würde. Ja, ich würde behaupten, dieser Urlaub war schon ziemlich „perfetto“!
Sehr wahrscheinlich ist, dass ich mir – nachdem ich mich so sehr in die Region Cinque Terre (Westitalien) verliebt habe – einen Job beim dortigen Nationalpark suche, eines der Häuschen mit Weinberg oder Olivenhain kaufe und dort dann jeden Abend den Sonnenuntergang am Meer bewundere. Wahrscheinlich wird das so. Falls doch nicht, wird mir dieser Urlaub aber trotzdem in bester Erinnerung bleiben.
Auch Spannung und Abenteuer kamen nicht zu kurz: Wir haben Wanderwege beschritten, die uns regelrechte Kletterkünste abverlangten. Gott sei Dank bin ich nicht die Klippe hinab ins Mittelmeer gestürzt, sondern mit einer Blase am großen Zeh davongekommen.
Dann hatte meine Mutter mit ihren wilden Geschichten von früher auch noch die Befürchtung in mir geschürt, dass wir in Italien bis auf die Knochen ausgeraubt werden könnten. Tatsächlich habe ich dann aus Furcht vor Taschendieben mein Handy in einem Café unter der Speisekarte versteckt – und zwar so gut, dass wir es dort vergessen haben. Aber wie so oft, wurden meine Vorurteile nicht bestätigt. Mit einem freundlichen Lächeln bekam ich es später wieder von der Bedienung zurück. Dafür hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen, dass ich so überängstlich gewesen bin.
Wie es sich für einen ordentlichen Urlaub gehört, sind wir zuhause erst einmal krank geworden – eine super Möglichkeit, all die schönen Erinnerungen noch etwas sacken zu lassen.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Mar 31, 2017
Autor: Mia
Rubrik: studium
Mar 31, 2017

Master live

Tutorium

Heute möchte ich darüber schreiben, wie es ist, ein Tutorium zu geben. Ein Tutorium ist eine Zusatzveranstaltung zu einer Vorlesung, die von Studierenden höheren Semesters gehalten wird. Ziel ist es, die Inhalte der Vorlesung noch einmal nachzuarbeiten und dabei den neuen Studierenden grundsätzliche Skills zu vermitteln und generell beim Einstieg ins Studium zu helfen.
Wie ist es nun, selber eines zu geben? Zum einen merkt man, dass man in den Jahren des Studiums doch älter geworden ist. Der Jahresunterschied beträgt im Durchschnitt ja nur einige Jahre, aber ich denke, man reift auch sehr in den Studienjahren. Nicht nur, dass man sein Leben selber auf die Reihe kriegen muss, man verbringt auch Jahre damit, sich Tonnen an Wissen anzueignen. Und wenn man mit den neuen Studis in Kontakt kommt, merkt man wieder, dass man vieles, was einem nun als selbstverständliches Wissen erscheint, erst lernen musste. Zum Beispiel das Lernen selbst.
Für mich ist das Tutorium auch ein großer Spaß, weil ich die Gelegenheit habe, spannende Themen in einer lockeren Atmosphäre mit interessierten Gleichgesinnten durchzusprechen. Ich habe sehr viel aus unseren Diskussionen mitgenommen. Lustig fand ich, wie viel Respekt einem doch entgegengebracht wird, einfach weil man in der Position des Lehrenden ist. Besonders heikel war auch, dass ich als Tutor mein Fach repräsentierte. Das ist in der Philosophie gar nicht so einfach, weil das Gebiet ja von der Diskussion lebt und alles umstritten ist. Ich habe auf jeden Fall noch mehr gelernt, andere Auffassungen anzunehmen und nicht von vornherein abzulehnen.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Mar 30, 2017
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Mar 30, 2017

Master live

Wiener Zentralfriedhof

Auf meiner Tour durch Süddeutschland, die Schweiz und Österreich habe ich auch meine Cousine und ihren Freund besucht, die in Wien wohnen. Jeder von euch, der schon einmal in Wien war, weiß was ich meine, wenn ich schreibe, dass es einfach nur eine gigantische Stadt ist: Prachtbau an Prachtbau, einer größer und pompöser als der andere, gold-glänzende Dächer und so reich verzierte Fassaden, dass man oft stehen bleibt und sich fragt, vor welchem Schloss man denn nun schon wieder steht und warum das im Reiseführer gar nicht erwähnt wird.
Wir haben uns aber nicht nur in der Innenstadt aufgehalten, sondern auch einen Tag auf dem Zentralfriedhof verbracht. Dieser ist so groß, dass eine eigene Buslinie nur dort umherfährt. Es gibt verschiedene Abteilungen auf diesem Friedhof, aufgeteilt nach Religionen. So konnten wir viele christliche Gräber sehen, aber auch welche, die etwas ausgefallener waren: Zum Beispiel der Abschnitt mit mormonischen Gräbern. Diese sind im Kreis um eine große Holzstatue herum angeordnet, die Männer, Frauen und Kinder darstellte. Sehr interessant waren auch die serbisch-orthodoxen Gräber, auf denen Bierflaschen und Aschenbecher, Spielsachen und Hocker standen und auf denen anscheinend die Hinterbliebenen regelmäßig picknicken, um mit den Verstorbenen Zeit zu verbringen. Ähnliches kenne ich aus Mexiko, wo am „Tag der Toten“ Altare für die Verstorbenen aufgebaut werden, auf denen ihr Lieblingsessen aufgetischt und wo miteinander gefeiert wird. Ich finde es schön, dass Tod nicht in jeder Kultur als Tabuthema und nur als traurig behandelt wird, denn es macht den Umgang damit auch nicht leichter.
Der jüdische Teil des Zentralfriedhofs war auch sehr spannend. Jüdische Gräber dürfen nicht aufgelöst oder versetzt werden, deswegen standen dort uralte Grabsteine, teilweise völlig überwuchert, und die Atmosphäre war magisch. Außerdem gibt es einen islamischen und einen buddhistischen Teil, die wir aber leider nicht gesehen haben. Ich werde auf jeden Fall irgendwann nochmal zum Wiener Zentralfriedhof zurückkehren und mir mehr ansehen!

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2017
Autor: Franca
Rubrik: studium
Mar 27, 2017