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Master live

Die Ruhe vor dem Master-Sturm

Jetzt geht es los mit dem Master. Seltsames Gefühl. Master klingt so erwachsen, so gebildet und auch nach deutlich mehr Verantwortung als ein Bachelor. Bin ich bereit für den Master? Ich glaube so wirklich hundertprozentig bereit ist man nie für etwas im Leben. Dinge passieren einfach und im besten Fall läuft das Leben mit. Ich freue mich auf die neuen Inhalte und den neuen Input, aber auch auf eine ganz neue Art des Lernens. In Heidelberg hatte ich auch keine 200 Kommilitonen, aber es gab deutlich mehr unbekannte als bekannte Gesichter. Wie oft ist es mir passiert, dass ich erst einige Semester nach dem Studienstart Leute aus meinem Studiengang kennengelernt habe, die erstaunlicherweise mit mir angefangen haben. Im Masterstudiengang beginnen mit mir etwa 20 bis 25 Leute. Auf der einen Seite wird es dadurch deutlich familiärer, aber dadurch ist natürlich auch die Chance höher, keine Kommilitonen auf einer gemeinsamen Wellenlänge zu finden. Auch akademisch wird dieser Studiengang anders als mein sehr theorielastiger Bachelor in Heidelberg. Manche Veranstaltungen, die ich besuche, sind rein praktisch ausgelegt. Der Studiengang wird von der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam organisiert und mögliche Prüfungen sind zum Beispiel eigens konzipierte Projekte, Ausstellungen oder Objekte. Ganz ehrlich: Den klaren Durchblick werde ich erst haben, wenn das Studium so richtig angefangen hat. Aber ich bin ehrlich gespannt und lasse mich gerne überraschen.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Oct 17, 2019
Autor: Bo
Rubrik: studium
Oct 17, 2019

Master live

Time to say goodbye

Irgendwie schon komisch. Ich glaube ich bin alt geworden. Oder die Zeit wurde mir von den grauen Herren aus Momo gestohlen. Die fand ich schon immer sehr unsympathisch. Wahrscheinlich habe ich die letzten beiden Jahre aber einfach nur viel erlebt, da kommt es einem vor, als hätte man sich erst gestern für das Masterstudium eingeschrieben. Heute bin ich mit Erstaunen an Erstsemestern vorbeigelaufen, die neu in der Stadt sind und gerade von der Einschreibung kommen. Und ich realisiere, dass das ganze bei mir schon zwei Jahre her ist. Zwei Jahre. Eine verdammt lange Zeit. Da kann viel passieren. Ich habe geliebt, gelernt, gestritten, gesungen und schlichtweg gelebt.
Noch gehe ich jeden Tag in die Bibliothek, selbst bei der Hitze und Schwüle fühle ich mich auf einmal in der Abteilungsbibliothek im dritten Stock wohl. Witzig, wie schnell einem Dinge doch vertraut werden. Meine Masterarbeit macht mir erstaunlich viel Spaß und wenn ich ehrlich bin, würde ich das Thema gerne zu einem Dissertationsprojekt ausbauen. In zwei Wochen wird aber auch diese Phase vorbei sein und ich kann jetzt schon den Tag visualisieren, an dem ich das Institutsgebäude zum letzten Mal verlassen werde. Ein bisschen Wehmut schwingt schon mit. Zugleich empfinde ich große Vorfreude auf das, was kommen wird. Bereits jetzt habe ich schon unendlich viele Ideen für Projekte. Eines davon ist, mit einer Freundin einen eigenen Blog zu starten. Ein anderes, meinen lang ersehnten Roman fertig zu schreiben. Dann wäre da noch die Sehnsucht, mich endlich mal wieder beim Tanzkurs anzumelden. Viele Bücher zu lesen. Die Welt zu sehen. Selbstverständlich freue ich mich auch auf die „ganz normalen“ Dinge, die leider nicht immer so wertgeschätzt werden, wie man das sollte: Geburtstage feiern, ins Kino gehen und lachen.
Meine Studienzeit war wunderbar, aber jetzt beginnt ein neuer Abschnitt, der mir noch völlig unbekannt ist. Und diese Ungewissheit fühlt sich gar nicht mal so schlimm an. Wie gesagt, eigentlich freue ich mich einfach nur auf das Leben und versuche den Glauben zu kultivieren, dass immer alles gut wird. Trotz Brexit, unsicherer Arbeitslage und was in der Welt sonst noch so alles schief läuft. Meditation hilft dabei ungemein, vor allem in Verbindung mit Yoga.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 6, 2019

Master live

Kolloquium

Während ich meine Masterarbeit schreibe, muss ich noch einen Kurs aus dem sogenannten Projektmodul belegen: Das Kolloquium, welches mich während der „heißen Phase“ unterstützen und begleiten soll. Bestandteil dieses Kurses war auch eine Vorstellung unseres Masterarbeitsprojekts, dem aktuellen Stand und auch die Thematisierung von Problemen, die während unserer Forschungen aufgetreten sind oder auftreten könnten.
Bei der Präsentation und der anschließenden Besprechung für mein Thema „Mittelaltermärkte und gelebte Geschichte“ schlug ich mich richtig gut. Die anschließende Besprechung war dann für mich gerade wegen der unterschiedlichen Wissensstände und Fachgebiete im Raum sehr gewinnbringend, weil ich neue Perspektiven ins Auge fassen konnte oder sich für mich neue Herangehensweisen eröffnet haben. Das kann jedoch nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass ich mit meinem Zeitplan sehr weit hinterher hinke, was mich sehr nervös macht.
Momentan verbringe ich gefühlt Tag und Nacht in der Bibliothek, allerdings habe ich mir auferlegt, täglich Sport zu machen und mich gesund zu ernähren. Außerdem nehme ich mir Zeit für meine tägliche Meditation, um meinen Stresspegel einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Wenn mein Perfektionismus zuschlägt, kann das Schreiben der Masterarbeit nämlich noch stressiger werden, als es ohnehin schon ist und ich versuche, mir den Spaß an der Sache zu erhalten, da mir das Thema an sich so gut gefällt. Die nächsten Wochen werde ich zwar noch hauptsächlich in der Bibliothek verbringen, aber ab und zu nehme ich mir die Freiheit eines Soziallebens heraus – Freunde sind schließlich wichtig und nach einem tollen Nachmittag oder Abend kann ich gleich wieder motivierter an meine Masterarbeit gehen.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 15, 2019
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
Aug 15, 2019