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Medizin studieren

Zurück im Prüfungsstress

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

10.05.2013

Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt her, dass ich das letzte Mal einen Stift in die Hand nehmen musste, um eine Prüfung abzulegen. Ein Zustand, an den man sich gewöhnen kann, das steht schon mal fest! Blöderweise habe ich mich für einen Studiengang entschieden, der vergleichsweise viele Klausuren beinhaltet. Ist also doch nichts mit dran gewöhnen.

Zum Beispiel steht bald die erste von drei Chemie-Klausuren in diesem Semester an: In gerade einmal sieben Tagen muss ich in anorganischer Chemie so fit sein, dass ich die gefürchtete Eingangsklausur zum Chemiepraktikum bestehe. Gefürchtet, weil ein Misserfolg automatisch die Verlängerung des Studiums um ein Semester zur Folge hat.

Von daher ist der Druck doch einigermaßen hoch. Zwar reichen theoretisch 50 Prozent, doch bin ich davon erstens noch etwas entfernt (gut, ich habe auch noch eine ganze Woche) und zweitens habe ich auch den Anspruch an mich, mehr als gerade einmal die Hälfte des Stoffes zu beherrschen.

Lustig ist nur die Parallele zu den Abi-Prüfungen im vergangenen Jahr: Die Klausur ist über Nacht doch schon so nah und alle werden panisch. Und am Ende bestehen eh alle. Es hängt einfach zu viel von dieser Prüfung ab, sodass die Durchfallquoten tatsächlich enorm niedrig sind. Leider bleiben bei der Lernerei für Chemie die Fächer Anatomie und Biologie etwas auf der Strecke, was sich vermutlich spätestens nächste Woche rächen wird.

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