Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Ferien?

Nachdem erst mal alle Prüfungen überstanden waren, hatten wir alle das dringende Bedürfnis, feiern zu gehen. Ständig hört man von anderen (die nicht Medizin studieren), auf welch wunderbaren Partys sie waren, oder wie toll die Party noch geworden ist, auf der man sogar auch war, aber schon relativ früh gegangen ist, weil man ja am nächsten Tag noch was lernen musste.

Wie jeden Mittwoch gab es auch am Mittwoch vor Weihnachten eine Elektro-/Technoparty, die gewöhnlich sehr nett ist. Und weil wir alle so froh waren, die Prüfungen fürs erste überstanden zu haben, wurde richtig ausgelassen gefeiert und getanzt. Es war wirklich ein schöner Abend!

Nicht so schön war der Anruf einer Freundin am nächsten Morgen, dass ich hoffentlich nicht vergessen habe, dass in einer halben Stunde das Chemieseminar mit Anwesenheitspflicht losgeht. Ich musste ganz schön schnell radeln, um es noch pünktlich zu schaffen. Dabei fiel mir ein, dass um 15 Uhr mein Papa kommen wollte und ich noch gar nicht geputzt hatte. Nach dem Seminar bin ich also so schnell wie möglich nach Hause gespurtet. Gerade als ich mit saugen angefangen hatte, klingelte es schon und mein Vater stand eine Stunde früher als geplant vor der Haustür – „ die Straßen waren so wunderbar frei!“. Naja, er musste es also in einer nicht so ganz sauberen WG für die nächsten Tage aushalten. Aber ich fand es schön, dass er bei mir und nicht in einem Hotel gewohnt hat. Ich wollte ihm natürlich meine neue Stadt zeigen und so sind wir viel spazieren gegangen, sind ein bisschen durchs Zentrum gebummelt und haben gut gegessen.

Kurz vor Weihnachten sind wir dann zusammen nach Nürnberg gefahren und dort packte mich der totale Weihnachtsstress. Ich musste ja nicht nur Geschenke besorgen, sondern wollte auch alle meine Freunde aus der Schulzeit sehen. Mein Lernstress wurde also unmittelbar von Freizeitstress abgelöst. Eigentlich bräuchte ich jetzt Ferien von den Ferien, aber ich stecke schon wieder mitten im Semester-Endspurt.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jan 23, 2014

Medizin studieren

Besser als Pfannengyros

Nachdem ich in einem meiner letzten Einträge so über Weihnachten geschimpft habe, möchte ich jetzt die positiven Seiten dieses Festes beleuchten. Ich hätte es zwar nicht gedacht, aber tatsächlich habe ich die Feiertage überlebt. Wenn dann der ganze Rummel rund um das Fest abklingt und man endlich mal wieder daheim ist und sich auf seine Familie konzentrieren kann, vergisst man schnell, dass die halbe Welt außenrum verrückt spielte, sich dem Kaufrausch hingab und Schneefall entgegenfieberte.

Abgesehen davon merkt man echt nicht viel von der feierlichen Stimmung, wenn man Heiligabend von neun Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags ausschließlich mit Anatomie und Biochemie verbringt und ansonsten an nichts denkt. Umso größer dann der Schock, wenn man feststellen muss, dass noch kein einziges Geschenk eingepackt, das Geschenkpapier ausgegangen ist und der Schreibwarenladen schon geschlossen hat. Ich habe dann einfach Alufolie genommen.

Als die Familie nach dem Kirchgang wieder komplett war, widmeten wir uns dem Festtagsmenü. Ein weiterer Vorteil von Heiligabend und den Feiertagen ist nämlich das gute Essen, welches das Pfannengyros mit Pommes aus der Mensa verdammt alt aussehen lässt.

Generell scheint der Heimaturlaub so etwas wie eine Kur für den Körper zu sein, zumindest in Hinblick auf Ernährung und gewaschene Wäsche. Denn während in Münster die Mensa und der wöchentliche Besuch im Waschsalon ausreichen müssen, komme ich daheim in den Genuss eines immer vollen Kühlschranks und einer eigenen Waschmaschine. Zu schade, dass die Weihnachtsferien nur gute zwei Wochen dauern, das könnte man sich durchaus länger antun.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 21, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 21, 2014

Medizin studieren

Heimweg

Jetzt weiß ich wieder, warum ich in den letzten acht Monaten genau dreimal daheim in Nürnberg war. Die Fahrerei ist einfach enorm nervig. Gut, fünf Stunden mit dem Auto sind okay, vor allem weil das einigermaßen komfortabel ist. Aber die letzte Fahrt … Spaß ist was anderes! Ich habe für die 480 Kilometer knappe zehn Stunden gebraucht. Mit dem Zug wären es nur sieben Stunden gewesen, aber wer hat schon 110 Euro für das einfache Ticket?

Da ist es schon erschwinglicher, erst nach Köln zu fahren, dank Semesterticket für lau, um von dort die restlichen Kilometer mit dem Bus anzutreten. Dafür zahlt man dann knappe 40 Euro. Ein erheblicher Unterschied zur Bahn. Trotzdem hat es seinen Preis, denn Bahn und ADAC-Postbus stimmen ihre Fahrpläne nicht aufeinander ab, sodass man teilweise recht lang in der Gegend rumsteht und Däumchen drehen muss. Oder aber verzweifelt die Bushaltestelle sucht und feststellen muss, dass Bahnhof und Bushaltestelle nicht im entferntesten benachbart sind.

Dann stapft man mit Sack und Pack durch die Stadt und verflucht jedes T-Shirt, jede Hose und jeden Pulli, den man vorsorglich eingepackt hat und vermutlich nicht anziehen wird. Aber gut, damit muss man leben.

Wenigstens ist die Ankunft in der Heimat dann umso schöner. Es tut eben doch gut, wieder mal bekannte Gesichter zu sehen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 20, 2014