interaktiv

Medizin studieren

Auszeit

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

12.01.2018

Nach drei sehr turbulenten Wochen, die einem sehr unturbulenten Sommer gefolgt waren, hatte ich sehr schnell das Bedürfnis, ein Wochenende komplett abzuschalten. Ich wollte nicht mehr über Autos und Rechner oder meine Doktorarbeit nachdenken. Also entschloss ich mich, nach längerer Zeit mal wieder in die Heimat zu fahren, um Freunde und Familie zu besuchen.
Kaum angekommen, zeigte die Entscheidung Wirkung, denn innerhalb kürzester Zeit kehrte in mir wieder eine gewisse Ruhe, ja sogar Gleichgültigkeit ein. Ein Wochenende bekocht zu werden, nur über schöne Dinge nachzudenken und Gespräche mit Leuten zu führen, auf die man tatsächlich Lust hat, ist Gold wert. Ganz abgesehen davon, mal wieder in der Fränkischen Schweiz Klettern gehen zu können, ein Schäuferle zu essen und so lange zu schlafen, wie es das gute Gewissen eben zulässt …
Doch leider hat so eine Auszeit immer auch ein Ablaufdatum. Und so warf ich mich Sonntagabend wieder in den Zug zurück nach Münster, um die kommenden Aufgaben in Angriff zu nehmen: die Doktorarbeit vorantreiben und mit dem Schreiben anfangen, den verpassten Uni-Stoff nacharbeiten, mal wieder Sport treiben, das Verkaufen des Busses in die Wege leiten und mich letzten Endes mit dem Kauf eines neuen Laptops auseinandersetzen. Denn bei allem guten Willen, ohne eigenen Rechner schreibt sich eine Doktorarbeit verdammt schwer!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.