Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Schule & Beruf

Planung, Planung, Planung

Wie ich bereits in meinem letzten Blogeintrag angekündigt habe, habe ich vor für einen längeren Zeitraum ins Ausland gehen. Die genaue Reiseroute steht noch nicht ganz fest, die Planung steht schließlich noch in den Startlöchern. Ich kann jedoch schon so viel sagen: Ich werde auf jeden Fall nach Neuseeland und Australien gehen.

Jeder, der bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich hat, weiß, dass es unheimlich viele Dinge gibt, um die man sich vorab kümmern muss. Ich muss einen Reisepass, ein Visum, eine Kreditkarte und einen internationalen Führerschein beantragen, eine Auslandskrankenversicherung abschließen und Flüge buchen. Und das ist noch lange nicht alles. Zum Glück gibt es im Internet inzwischen zahlreiche Seiten, auf denen man zum Beispiel allgemeine Tipps, To-Do Listen für die Vorbereitung oder Packlisten findet, die mir die Planung etwas erleichtern. Um was genau ich mich ungefähr kümmern muss weiß ich zwar auch ohne das Internet, aber gerade kleinere und dennoch wichtige Sachen vergesse ich schneller als gedacht. Ich muss zum Beispiel Verträge rechtzeitig kündigen und wenn ich im Ausland arbeiten will, sollte ich meine Bewerbungsunterlagen ins Englische übersetzen.

Bis jetzt habe ich mir aus den unterschiedlichen Listen aus dem Internet eine eigene, individuell auf meine Reise angepasste To-Do-Liste erstellt. Damit habe ich einen besseren Überblick darüber, was ich noch alles erledigen muss. Bis jetzt befindet sich lediglich hinter drei Punkten ein Haken: der Reisepass ist bereits angekommen, die Kreditkarte beantragt und die momentan noch laufenden Verträge sind gekündigt.

Für die nächste Woche steht ein Termin im Reisebüro auf dem Programm. Dort werde ich mich bezüglich der Flüge nochmal genauer informieren, da ich keinen einfachen Hin- und Rückflug, sondern einen Gabelflug buchen möchte. Im besten Fall soll dieser eine Zwischenlandung in Singapur einlegen, die ich mit einem circa ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt dort verbinden kann. Vielleicht kann ich dann innerhalb der nächsten Woche auch schon Flüge buchen, sodass endlich genaue Reisedaten feststehen. Meine Aufregung und Vorfreude steigen auf jeden Fall schon jetzt.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 6, 2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Oct 6, 2015

Zwischen Schule & Beruf

Göttingen

Die vergangenen Tage habe ich in Göttingen verbracht, um eine amerikanische Freundin zu unterstützen. Sie wird ab dem Wintersemester dort einen englischsprachigen Studiengang studieren und kann noch kein Deutsch. Als sie mich vor einiger Zeit angeschrieben und um Hilfe gebeten hat, habe ich natürlich sofort zugesagt.

Ich habe ihr eine Wohnung organisiert und alles soweit erledigt, dass sie direkt einziehen konnte. Jetzt mussten wir noch eine Krankenversicherung für sie abschließen und ein Konto eröffnen. Außerdem wollten wir sie beim Einwohnermeldeamt registrieren lassen und einen Handy-Vertrag machen. Und natürlich musste sie sich auch noch an der Uni immatrikulieren. Das war ganz schön viel für drei Tage – vor allem, weil ich mich in der Stadt auch nicht auskenne. Für die Behördengänge hatte ich Termine ausgemacht, aber schon allein den Weg zu den verschiedenen Ämtern zu finden, war ein Abenteuer. Weil meine Karten-App nicht erreichbar war und niemand in der Nähe war, den ich hätte fragen können, musste ich mich zum ersten Mal in meinem Leben tatsächlich mit einer Stadtkarte aus Papier intensiv auseinandersetzen.

Eine große Herausforderung war es auch in den drei Tagen alle Termine so zu legen, dass es auch eine realistische Chance gibt, sie einzuhalten. Gewöhnlich standen wir morgens sehr früh auf, hetzten zum Rathaus und arbeiteten dann von dort die restlichen Punkte auf unserer To-do-Liste ab. Ab dem Nachmittag hatten wir wenig zu tun, aber erstaunlicherweise fanden wir doch immer Dinge, die noch gemacht werden müssen. Es ist gar nicht so einfach, mit limitiertem Budget alltägliche Dinge wie Handtücher, Wanduhren und Töpfe einzukaufen.

Nach drei Tagen war dann aber auch wirklich alles geklärt. Ab jetzt kann sie sich ganz auf ihr neues Leben in Deutschland einstellen. Wenn ich daran denke, dass ich nicht alle, aber viele der Gänge für mich in Heidelberg bald selber machen darf, dann resigniere ich ein wenig. Aufschieben sollte ich das aber auf keinen Fall, nicht dass ich am Ende noch eine Strafe zahlen muss. So fühlen sich wohl die ersten Schritte ins Erwachsen-Werden an.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 29, 2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Sep 29, 2015

Zwischen Schule & Beruf

Eine neue Zeit bricht an

Auf die Nachricht, dass ich eine der wenigen unter meinen Freunden sein werde, die dieses Wintersemester sicher nicht anfangen werden zu studieren, folgte eine Phase der Enttäuschung. Nun macht sich aber langsam wieder etwas Vorfreude auf die kommenden Monate breit. Um die Zeit bis zum kommenden Sommersemester zu überbrücken, hatte ich drei Möglichkeiten:

Die erste bestand aus der Idee, mich noch spontan für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu bewerben. Da ich allerdings nie geplant hatte, ein solches zu machen, hatte ich keine Ahnung, wo ich es absolvieren könnte. Und dann wäre da noch das offensichtliche und wahrscheinlich auch größte Problem: Ich bin für die Bewerbung schon viel zu spät dran! Ich müsste also hoffen, dass sich irgendwo noch ein geeignetes Plätzchen für mich finden lässt. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mit dieser Entscheidung beziehungsweise mit dem Platz, den ich bekommen würde, glücklich wäre.

Die zweite Möglichkeit wäre, zu Hause zu bleiben, ein weiteres halbes Jahr zu jobben und zwischendurch Praktika in verschiedenen Unternehmen zu machen. Dadurch könnte ich weitere Berufsfelder entdecken, sodass ich mich in der nächsten Bewerbungsphase neben Psychologie noch für einen oder mehrere andere Studiengänge bewerben kann. Somit hätte ich sozusagen einen Plan B in der Tasche, der meine Aussichten auf einen Studienplatz für das nächste Semester verbessern könnte.

Doch der Grund, weshalb diese Möglichkeiten für mich trotzdem nicht attraktiv erscheinen liegt darin, dass meine besten Freunde alle einen Studienplatz bekommen haben und von hier wegziehen werden. Sie wohnen bald in ihrer ersten eigenen Wohnung und lernen neue Leute kennen. Währenddessen würde für mich alles mehr oder weniger beim Alten bleiben.

Darum habe ich mich für die dritte und letzte Möglichkeit entschieden: Ich werde ins Ausland gehen. Ich sehe die Tatsache, dass ich keinen Studienplatz bekommen habe, also jetzt als zweite Chance dafür, meinen ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. In den nächsten Wochen erzähle ich euch, wie meine Planung vorangeht.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 25, 2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Sep 25, 2015