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100 erste Tage an der Uni

Und es ist Münster!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

20.03.2013

Ich schildere jetzt mal ein Dilemma und ihr könnt euch überlegen, wie ihr euch entschieden hättet.

Ihr habt an einem Studierfähigkeitstest teilgenommen und geht fest davon aus, nicht zu den besseren 50 Prozent gehört zu haben. Entsprechend seid ihr überzeugt, keine Aussichten auf den Studienplatz in Medizin zu haben. An eurem Geburtstag erhaltet ihr dann die Nachricht, dass das Ergebnis dieses Tests online abgerufen werden kann, natürlich so anonymisiert, dass nur ihr selbst euer Resultat erkennen könnt.

Was macht ihr also? Öffnet ihr die Website und schaut nach, ob es gereicht hat? Wenn ja, ist der Geburtstag wohl perfekt und nicht zu toppen. Wenn nein, was dann? Den restlichen Tag an sich zweifeln, sich die gute Laune verderben lassen?

Ihr ahnt es schon, genau diese Nachricht hat mich letzte Woche erreicht. Also musste ich mich mit genau dieser Zwickmühle auseinandersetzen. Gute zwei Stunden hat es gedauert, bis ich mich letztlich dazu durchgerungen habe, die Spannung lösen zu wollen. Ich schaute mir also die Listen an und suchte meine Identifikationsnummer: Immer weiter scrollte ich runter, die Punkte (grün bedeutet eine Zulassung, rot die Ablehnung, gelb ist noch unsicher) werden schnell gelb, schließlich rot, und meine Nummer ist noch nicht aufgetaucht. Plötzlich: Listenende! Etwas verwundert frage ich mich, was da schiefgegangen ist. Bekanntermaßen sind 99 Prozent aller Fehler ja Bedienungsfehler, also entschließe ich mich, nochmal von vorne anzufangen.

Und tatsächlich, 15 Plätze vor dem gelben Bereich, also auf Rang 60 (ungefähr), finde ich meine ID. Welch Freude! Eine (fast) sichere Zusage in Münster! Damit steht fest, DASS ich im Sommersemester Medizin studieren werde! Ob es schlussendlich Münster wird, ist jedoch noch offen, schließlich können ja auch noch Zusagen von anderen Unis folgen! Jedoch bin ich momentan schon sehr geneigt, nach Münster zu ziehen, nachdem mir die Stadt während des Testtages schon sehr sympathisch war!

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