interaktiv

Studentenleben live

Der IQ von einem Toastbrot?

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

05.03.2012

… ist wohl etwas, das niemand in seinem Leben als erstrebenswert erachtet. In diesem Zusammenhang poche ich immer sehr stark auf das Thema „Lebenslanges Lernen“. Denn wer es aufgibt, sich während seiner unterschiedlichen Lebenssituationen weiterzubilden, der hat bereits verloren. Und das trifft auf jeden, wirklich JEDEN Bereich zu.

Nehmen wir beispielsweise einmal die Generation Studenten/Azubis: Nach der Schule ist vor dem Berufsleben. Sprich: Man hat die Grundausbildung hinter sich und beginnt nun, auf einen bestimmten Beruf hinzuarbeiten und dementsprechend theoretische als auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Hinzu kommen Dinge wie erste wichtige Entscheidungen eigenverantwortlich treffen, generell Verantwortung übernehmen, lernen, wie man Wäsche wäscht, ohne dass das weiße T-Shirt plötzlich rosa wird oder wie das mit der Lohnsteuer funktioniert.

Aber auch meine Eltern, die in ihrem Leben erfahrungsgemäß schon um einige Schritte weiter sind, lernen nicht aus: Mein Vater möchte sich selbstständig machen. Meine Mutter lernt eine neue Sprache. Beide müssen lernen, ihre achso kleinen Kinderlein, die ganz und gar nicht mehr so klein sind, gehen zu lassen.

Meine Großeltern befassen sich tatsächlich mit der neuesten Technik und wollen immer up-to-date sein. Manche Leute heben schon erstaunt die Augenbrauen, wenn sie sehen wie mein Opa mit zusammengekniffenen Augen auf seinem Handy rumdrückt.

Mir steht nun bald ein bedeutender neuer Schritt in meinem Leben bevor: Ich ziehe aus und beende mein Studium. Ich kann es immer noch gar nicht so richtig glauben, dass es tatsächlich schon so weit ist. Und ich verspüre noch mehr Unglauben beziehungsweise Widerstand, wenn ich all meine Schubladen, Kisten und Co. betrachte, die innig darauf warten, zu diesem Anlass mal so kräftig ausgemistet zu werden – getreu dem Motto: Weniger ist mehr.

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