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Studentenleben live

How to be an opponent?

Die sogenannte „opposition work“ ist eine weitere Prüfungsform, die ich während meines Auslandssemesters kennenlernen durfte. Hierbei geht es darum, die Hausarbeit eines anderen Studenten zu lesen, um eine anschließende „seminar session“ vorzubereiten, in der der Autor die Gelegenheit hat, seine Arbeit zu präsentieren und anschließend auf die Anmerkungen des Opponents einzugehen.

Diese Aufgabe hatte ich gleich in zwei Kursen, sodass ich feststellen konnte, dass jeder Professor eine ganz andere Vorstellung von dieser „opposition work“ hat. In meinem Finanzierungskurs wurde eine hitzige Debatte zwischen dem Opponent und dem Autor verlangt, in der die Schwächen der Hausarbeit direkt angesprochen und diskutiert werden sollten. In meinem „International Management and Leadership“-Kurs hingegen sollte der Opponent als ein kritischer Freund auftreten und lediglich Fragen zur Hausarbeit stellen. Auf diese Weise sollte dem Autor die Möglichkeit gegeben werden, seine Vorgehensweise ausführlich zu erklären und zu reflektieren. Schwächen sollten bei dieser Vorgehensweise nicht direkt angesprochen, sondern in Fragen verpackt werden, um den Autor indirekt auf diese hinzuweisen.

Welche Erfahrungen ich mit diesen beiden Vorgehensweisen machen konnte und welche Form mir am Ende besser gefiel, erzähle ich euch in meinem nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jul 9, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jul 9, 2012

Studentenleben live

And twelve points go to?

Zu mir, zu mir, zu mir! Okay, nein – ich habe kein plötzliches Gesangstalent in mir entdeckt und werde auch nicht am nächsten Eurovision Song Contest teilnehmen. Dennoch sind die zwölf Punkte, die ich in meiner „Basic Marketing and Consumer Behaviour“-Klausur erreicht habe, ein Grund, mich wirklich zu freuen. Dazu muss man natürlich wissen, dass in Dänemark zwölf Punkte die Bestleistung sind – sprich zwölf Punkte entsprechen der deutschen 1,0.

Was mich an dieser Note besonders freut, ist die Tatsache, dass sie beweist, dass ich auch im Ausland in englischsprachigen Klausuren und – wie in meinem letzten Blog beschrieben – unter ganz anderen Prüfungsbedingungen super Noten erzielen kann. Alles in allem bin ich wirklich froh, diesen Kurs belegt zu habe, denn ich konnte unheimlich viel lernen und die interessante und sehr anschauliche Art und Weise des Professors, Vorlesungen zu halten, hat mir wirklich gut gefallen. Und auch wenn es sich bei diesem Kurs nicht um eine „klassische“ Ingenieurskunst handelt, denke ich, dass ich sehr viel für meine berufliche Laufbahn mitnehmen konnte, denn letzten Endes geht es auch bei uns Ingenieuren darum, Produkte zu produzieren, die der Kunde auch wirklich haben möchte. Und um hierfür ein Gespür zu entwickeln, sind Kenntnisse in Marketing und Konsumentenverhalten mit Sicherheit hilfreich.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jul 3, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jul 3, 2012

Studentenleben live

Klausur mit Laptop und Internet

Es ist Freitagnachmittag: Prüfungszeit. Vier Stunden liegen vor mir, in denen ich mich mit Aufgaben zu meinem Kurs „Basic Marketing and Consumer Behaviour“ beschäftigen werde. Vor mir befindet sich der Klausurbogen mit einem Fallbeispiel über europäische Fluggesellschaften und die dazugehörigen sechs Aufgaben, die es zu lösen gilt. Schnelles Klappern erfüllt den Raum – momentmal klappern? Ja, richtig. Das Geräusch stammt von rund 50 Studenten, die gleichzeitig in Höchstgeschwindigkeit auf ihre Laptops eintippen. Ja, ihr habt ganz richtig gelesen. Statt des gewohnten Einsatzes von Stift und Papier werden die Klausuren an meiner Gastuniversität in Dänemark allesamt auf dem eigenen Laptop oder auch auf dem PC im Computerraum geschrieben. Was für mich noch ungewohnter erschien und mir am Anfang das Gefühl gab, systematisch zu schummeln, war die Erlaubnis, das Internet ebenfalls zur Lösung der Klausuraufgaben heranzuziehen – natürlich mit Ausnahme von Kommunikationsmöglichkeiten zur Außenwelt. Selbstverständlich wurden wir auch darauf hingewiesen, dass am Ende eine Software prüfen würde, ob Teile unserer Arbeit aus dem Internet übernommen wurden, sodass Copy and Paste keine Option darstellte, aber dennoch war es ein ungewohntes Gefühl, das gesamte Web zur Verfügung zu haben.

Nach vier Stunden und einigem Sicherheitszwischenspeichern auf meinem USB-Stick war es geschafft: Meine schlimmsten Befürchtungen, nämlich dass mein Laptop abstürzen, Feuer fangen oder in Einzelteile zerspringen könnte, waren nicht eingetreten. Dementsprechend hieß es nur noch, die Klausur in PDF-Format hochzuladen und auf die Bestätigung der Aufsichtspersonen zu warten, dass das Einreichen der Klausur auch wirklich geklappt hatte. Dann konnte ich erleichtert meinen PC runterfahren. Nun heißt es nur noch, auf das Ergebnis warten…

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jun 28, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jun 28, 2012